Eigenbetrieb Goldstadtbäder
Nachgefragt bei Erich Forstner, Betriebsleiter
Redaktion: Die Goldstadtbäder sind Großkunde der SWP. Was heißt das konkret, Herr Forstner?
Forstner: Das heißt, unsere Gäste schwimmen im Wasser der SWP. Von den Stadtwerken kommt auch die elektrische Energie, um das Badewasser zwecks Reinigung und Desinfektion umzuwälzen. Doch nicht nur das. Jedes Bad benötigt Wärme, sonst würden keine Gäste zu uns kommen. Dies gilt sowohl für unsere Hallenbäder, die Freibäder oder die Saunen. Deshalb werden unsere Bäder mit Fernheizung, Erdgas oder Heizöl durch die SWP beliefert.
Redaktion: Seit Anfang 2007 nutzt das Emma-Jaeger-Bad eine neue, wirtschaftlichere Lösung des Energiebezugs. Können Sie uns dazu mehr sagen?
Forstner: Das ist richtig. Es freut mich, dass wir speziell für das Emma-Jaeger-Bad ein Abkommen mit den SWP über die Lieferung von Wärme und Strom abschließen konnten. Inhalt des Vertrags, der eine Laufzeit von 20 Jahren aufweist, ist die Wärme- und Stromversorgung mittels Blockheizkraftwerk und Heizwasser sowie die Erneuerung der Lüftungsanlage. Die SWP liefern uns Strom sowie Wärme und stellen zudem den Betrieb sicher. Wir selbst müssen keine hohen Investitionen über Kredite einkalkulieren, sondern zahlen die Kosten für die vorgenommene Moderniesierung unserer Wärmetechnik mit einer monatlichen Energierechnung ab.
Weitere Links zum Thema
- Details zum Wärmekonzept des Emma-Jaeger-Bades finden Sie hier
- Blockheizwerk in Betrieb genommen: Pressemitteilung vom 22.11.2007 hier
Daten & Fakten auf einen Blick
- 40 Beschäftigte & 9 Azubis - zusätzlich Saisonpersonal im Sommer
- 600.000 bis 800.000 Badegäste pro Jahr - je nach Badewetter im Sommer
- 1.072 m2 Wasserfläche - davon entfallen 257 m2 auf die Alte Schwimmhalle
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Emma-Jaeger-Bad
Schön renoviertes Bad mit historischer Schwimmhalle um 1911 mehr


Erich Forstner, Emma-Jäger-Bad