SWP Geschichte
Wasser für Pforzheim
Eine "Brunnenregelung" aus dem Jahre 1526 weißt darauf hin, dass es bereits im 16.Jhdt eine Art von zentraler Wasserversorgung in Pforzheim gab. Die Wasserversorgung wurde zur erste "Wasserfernleitungen" gespeist. Die Leitungen bestanden aus ausgehöhlten Kiefernstämmen. Das Wasser kam aus der Glasbronnen-Quelle im Würmtal und diese Art der Wasserversorgung hatte ca. 300 Jahre bis in 19. Jahrhundert Bestand.
Um eine beständige Wasserversorgung aus mehreren Quellen zu garantieren, wurde im Jahre 1875 die erste zentrale Wasserversorgung Pforzheims in Betrieb genommen - gespeist aus den Wasserquellen im Grösseltal. Ein 2.500 Kubikmeter fassender Behälter auf der Rodplatte nahm das Quellwasser aus dem Grösseltal in Empfang, mittels 29 Kilometern gusseiserner Rohrleitungen wurde es an 1.100 Pforzheimer Häuser und Gewerbebetriebe verteilt. 17.000 der 23.000 Einwohner bekamen ihr Wasser jetzt bis nach Hause geliefert.

