SWP Geschichte
Strom für (fast) jedermann
Instandhaltungsarbeiten bestimmten die erste Nachkriegszeit. Viele Anlagen und Einrichtungen wurden auf größere Bedarfsmengen umgerüstet. Gegen Ende 1922 waren fast alle Pforzheimer Betriebe an das städtische Stromnetz angeschlossen. Tarifauseinandersetzungen und Inflation bestimmten die nächsten Jahre.
Es folgten der Ausbau des Enzkraftwerks im Brötzinger Tal 1929, sowie die Erweiterung diverser Schalt- und Umspannanlagen.
Im Jahr 1938 wurden mit der ersten Tarifordnung für elektrische Energie erstmals einheitliche Tarifstrukturen für die Stromversorger eingeführt und Höchstpreise vorgeschrieben.
Am 1. Januar 1939 trat die Eigenbetriebsverordnung in Kraft, welche die Versorgungsbetriebe rechtseinheitlich als Eigenbetrieb zusammenfasste - die Geburtsstunde der "Stadtwerke". Somit wurden das Gaswerk, Wasserwerk, Elektrizitätswerk, sowie die Straßenbahn und die Kleinbahn Pforzheim - Ittersbach zu einem einheitlichen Betrieb zusammengefasst.
Die Luftangriffe im Jahr 1944 beschädigten auch große Teile der Anlagen der Stadtwerke. Die Stromversorgung in der Innenstadt war nahezu lahmgelegt.

