Sicherheit im Internet
Das Internet spart Zeit und Geld, produziert aber auch eigene Risiken. Hacker können Daten ausspähen, manipulieren oder zerstören. Unternehmern bleibt somit nichts anderes übrig, als ihre Abwehr immer auf dem absolut neuesten Stand zu halten.
- Die Angreifer
- Trojanische Pferde
- Phishing - Gefahr vor allem beim Online-Banking
- Schnurlos sicher
- Mauer mit beschränktem Durchlass: die Firewall
Die Angreifer
Computerviren sind sich selbst verbreitende Computerprogramme, die sich in andere Programme einschleusen und reproduzieren. Manche Viren werden beim Starten des Rechners automatisch aktiviert, andere infizieren Programmdateien. So genannte Makro-Viren können sich unabhängig vom eingesetzten Betriebssystem fortpflanzen. Auch Würmer sind Viren. Sie infizieren keinen Code, sondern stehlen lediglich Rechenzeit. Dadurch können sie innerhalb kürzester Zeit hunderte von PCs lahmlegen. Der Wurm gelangt oftmals über die E-Mail in den Rechner.
Trojanische Pferde
Die Computerversion des Trojanischen Pferdes funktioniert genau wie sein literarisches Vorbild. Die Gefahr besteht hier nicht aus bewaffneten Griechen, die die Stadttore öffnen, sondern aus einem Programm, das unbemerkt in die Computersoftware eindringt. So können Passwörter und andere vertrauliche Daten ausgespäht, verändert, gelöscht oder bei der nächsten Datenübertragung an den Angreifer verschickt werden.
Phishing - Gefahr vor allem beim Online-Banking
Beim Phishing haben es die Angreifer meist auf Kontodaten abgesehen. Sie verschicken dafür in großer Anzahl E-Mails, die in Inhalt und Gestaltung den Mails einer bestimmten Bank gleichen. Der Text fordert dazu auf, einen Internet-Link zu verfolgen, der auf eine gefälschte Website führt. Dort wird der Nutzer gebeten, seine vertraulichen Kontoinformationen anzugeben. Auf diese Weise "fischt" der Betrüger die Daten ab und kann nun selbst auf das Konto zugreifen.
Schnurlos sicher
Die Übertragung von Daten durch Funk birgt ein hohes Sicherheitsrisiko. Ungebetene Gäste können aus ungeschützt übertragenen Funkpaketen persönliche Daten wie Login-Informationen und Passwörter ausspähen. Im schlimmsten Fall werden kriminelle Handlungen mit diesen Zugangsdaten ausgeführt, und der ahnungslose WLAN-Nutzer erhält Post vom Staatsanwalt.
Schutz bieten spezielle Verschlüsselungsverfahren. Das alte WEP-Verfahren gewährt keinen ausreichenden Schutz mehr. Eine verbesserte Verschlüsselung bietet WPA. Es ergänzt den alten Standard um dynamische Schlüssel, die es potenziellen Angreifern erschweren, den Datenverkehr zu dechiffrieren. Den derzeit besten Schutz garantiert WPA2, eine Weiterentwicklung des WPA-Standards. Grundsätzlich ist es ratsam, neben der Verschlüsselung ein kompliziertes zehnstelliges Passwort zu wählen. Es sollte Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen enthalten.
Mauer mit beschränktem Durchlass: die Firewall
Eine Firewall (frei übersetzt: Feuermauer) steht wie eine Mauer zwischen dem lokalen Netzwerk und dem Internet. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, einen kontrollierten Austausch zwischen internen und externen Daten zu ermöglichen. Die Installation einer Firewall ist somit eine anspruchsvolle Aufgabe, die Unternehmer unbedingt Fachleuten überlassen sollten. Die Installation einer Firewall allein schützt jedoch nicht vor Missbrauch. Gegen Angriffe von Viren hilft allein spezielle Anti-Viren-Software. Aber auch hierbei gilt zu beachten: Die Software muss regelmäßig aktualisiert werden, um wirklich zu schützen.
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31. Mai 2008
Sicherheitstag, 10 bis 17 Uhr
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