Stadtwerke Pforzheim präsentieren: Projekt Wasserversorgung

Helfende Hände im Kampf gegen die Wasserarmut in Nordafrika

Helfende Hände e.V.
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Wasser ist ein kostbares Gut und unverzichtbar für unser Leben. Die Stadtwerke Pforzheim (SWP) erzeugen einen Großteil ihres Öko-Stroms aus Laufwasserkraftwerken und gewährleisten daneben durch strenge Kontrollen ein qualitativ hochwertiges Trinkwasser für die regionale Versorgung.

Doch nicht überall auf der Welt kommen die Menschen in den Luxus einer derartig hochwertigen Wasserversorgung wie in der Bundesrepublik Deutschland. Der gemeinnützige Verein "Helfende Hände e.V." hat es sich unter anderem zum Ziel gesetzt, die Wasserarmut in Ländern der dritten Welt zu bekämpfen und einzudämmen. Durch das im Jahr 2003 eigens ins Leben gerufene "Projekt Wasserversorgung" soll den Menschen im nordafrikanischen Mauretanien mittels humanitärer Hilfe in verschiedenen Bereichen des Alltags geholfen werden.

Helfende Hände e.V.
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Der Verein, unterstützt von dem ehrenamtlichen Mitglied und Mitarbeiter der Stadtwerke Pforzheim Alexander Freygang (in der Vorstandschaft), koordiniert dabei die Einsätze von ehrenamtlichen Helfern in vier verschiedenen Bereichen: bei der ärztlichen Versorgung der Bevölkerung, der Abfallbeseitigung, dem Tourismus und der Trinkwasserversorgung. Freiwillige Fachleute, die in Deutschland mitten im Beruf stehen, werden über die Dauer von etwa zwei Wochen zu konkreten Einsätzen nach Mauretanien entsandt. Sie leisten vor Ort in ihrer Freizeit praktische oder beratende Unterstützung.

Systematik und Fachwissen sind gefragt

Um die Wasserversorgung in Mauretanien zu verbessern, hat der Verein bereits eine Vielzahl an Maßnahmen und Projekten angestoßen und umgesetzt. So musste zunächst analysiert werden, wie es um die aktuelle Wasserversorgung Mauretaniens steht und von welcher Qualität das dortige Wasser ist. In der Folge wurden Schutzzonen für Wasserbestände eingerichtet und einheimische Helfer in Fragen zur Versorgung geschult. Ebenso begann man mit Reparaturen an vorhandenen technischen Anlagen und setzte Maßnahmen zur Reduzierung von Wasserverlusten um.

Helfende Hände e.V.
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Der Verein "Helfende Hände e.V." sieht sich dabei mit zwei völlig verschiedenen Szenarien konfrontiert. Einerseits geht es um die Wasserversorgung der Mauretanischen Hauptstadt Nouakchott, die über ca. eine Million Einwohner verfügt. Auf der anderen Seite benötigt die ländliche Bevölkerung, die sich in kleineren Dörfern und Städten niedergelassen hat, die Unterstützung der ehrenamtlichen Helfer.

Dabei hat der Verein mit verschiedenen Problemen zu kämpfen. Nouakchott wird zentral aus Tiefbrunnen mit Wasser versorgt, das in der Folge über Wassertürme an die Bevölkerung verteilt wird. Die Technologie für diesen Vorgang ist durchaus vorhanden, doch werden die Anlagen zur Förderung und Verteilung nicht gewartet oder instand gesetzt. Dementsprechend liegt der Wasserverlust mit ca. 60 Prozent extrem hoch. In den ländlichen Gegenden schöpfen die Nomaden ihr Wasser aus unabgedeckten Brunnen, die sie zudem mit Tieren teilen. Daraus resultiert eine Verunreinigung des Trinkwassers durch Bakterien und Nitrat. Darüber hinaus gibt es keine verantwortlichen Personen für die Brunnen und kein geschultes Personal in Fragen der Wasserversorgung. Hier gilt es für die "Helfenden Hände", Aufklärung zu betreiben.

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Neben genannten Problemen in der Wasserversorgung haben die Helfer mit weiteren Hürden zu kämpfen. So ist es beispielsweise von enormer Bedeutung, die kulturellen und religiösen Eigenschaften der einheimischen Bevölkerung zu beachten. Zudem gilt es, die Menschen vor Ort immer wieder zu motivieren und auf die Dringlichkeit des Unterfangens hinzuweisen. Die Arbeit in Mauretanien wird zusätzlich erschwert, da das einheimische Personal den Einsatz verschiedener Technologien nicht beherrscht.

Trotz alledem ist die Anwesenheit und die Arbeit der "Helfenden Hände" eine große Unterstützung für die Bevölkerung Mauretaniens und es werden Fortschritte gemacht. Durch die ehrenamtliche Tätigkeit der Helfer entstehen keine Verwaltungskosten, was bedeutet, dass alle Mittel direkt in die Projekte fließen.

Helfende Hände e.V.
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Mitglied der "Helfenden Hände e.V." kann jeder werden, der die Arbeit des Vereins aktiv oder finanziell unterstützen möchte und somit "Hilfe zur Selbsthilfe" leistet. Weitere Informationen zu Mitgliedschaft oder Spendenkonto finden Sie auf der Website des Vereins.

Webseite Helfende Hände hier

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