Batteriespeicher und Power-to-Gas-Technologie werden erprobt.

Ein Meilenstein der Speichertechnologie wurde vergangenes Jahr in Frankfurt gesetzt: Die Thüga Gruppe, der sich auch die SWP angeschlossen hat, eröffnete eine Power-to-Gas-Anlage zur Umwandlung von Strom in Wasserstoff.

Batteriespeicher für Kurzfrist-Bedarf

Das zweite Standbein der Speichertechnologien sind Batteriespeicher, die ein wichtiges Instrument für die Energiewende werden könnten. Ein Beispiel: In einer der größten Pilotanlagen Europas bei Schwerin lagern 25.600 Lithium-Ionen-Zellen mit einer Leistung von 5 Megawatt. Der Batteriepark mit der Größe einer Turnhalle speichert Wind- und Sonnenstrom und gleicht mit diesem Strom kurzfristige Schwankungen beispielsweise bei fehlendem Windstrom aus.

Forschung ist gefragt

Je mehr Strom aus erneuerbaren Energien, desto wichtiger werden Stromspeicher. Denn ab etwa 60 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien – dieser Anteil soll nach der Planung der Bundesregierung im Jahr 2035 erzielt werden – reichen die jetzigen Ausgleichsmaßnahmen für fehlenden Wind- und Sonnenstrom nicht mehr aus. Dieses Problem soll durch Batteriespeicher gelöst werden. Batterien haben den Vorteil, dass sie dezentral einsetzbar sind. Die Preise sinken außerdem stetig. Probleme verursachen zurzeit noch die Lebensdauer der Akkus und die nicht ausreichende Energiedichte. Deshalb verbessert die Forschung Lithium-Ionen-Akkus und entwickelt alternative Batterietypen.

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