Das Heizkraftwerk Pforzheim produziert Strom und Fernwärme in umweltfreundlichen Anlagen.

Woher stammt eigentlich die Energie, die Sie von den SWP beziehen? Strom und Fernwärme werden im Heizkraftwerk Pforzheim (HKW), unter Einsatz von Steinkohle, Erdgas und Biomasse in Kraft-Wärme-Kopplung erzeugt. Damit bieten die Stadtwerke Pforzheim Ihnen Versorgungssicherheit! Denn ein Großteil der elektrischen Energie, die in unserer Region verbraucht wird, kann im Heizkraftwerk in Pforzheim an der Eutinger Straße erstellt werden. Energie wird in mehreren Blöcken und Kesselanlagen erzeugt: dem Kombiblock (bestehend aus einer Gas- und Dampfturbinenanlage), dem Wirbelschichtblock (mit Steinkohle und Ersatzbrennstoffen betriebene Anlage) und dem Biomasseblock, der mit Altholz befeuert wird.

Das Biomasse-Heizkraftwerk. Wichtiger Beitrag zum Umweltschutz

Ökologisch und Ressourcenschonend: Etwa ein Viertel des jährlichen Fernwärmebedarfs der Stadt kann mit dem Biomasse-HKW aus erneuerbaren Energien gewonnen werden. Die Anlage wird überwiegend mit Altholz versorgt und entspricht den aktuellen Anforderungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes. Der regenerative Brennstoff Holz ist CO2-neutral, d.h. bei der Verbrennung wird nur diejenige Menge Kohlendioxid an die Umwelt abgegeben, die ihr in den Wachstumsjahren des Holzes entnommen wurde. Weiterer Pluspunkt: Durch den Einsatz nachwachsender Biomasse als Brennstoff werden fossile Energieträger wie Kohle, Öl oder Erdgas geschont. Und die Region? Diese Art der umweltschonenden Erzeugung von Strom und Wärme sichert Arbeitsplätze und gewährleistet den langfristigen Erhalt des Erzeugungsstandortes Pforzheim. Ist die Umwelt intakt, steigert das auch die Lebensqualität der Bürger! Mit dem Einsatz von Biomasse erhöht sich der Anteil von regenerativen Energien der Strom- und Wärmeerzeugung. Damit leistet das HKW Pforzheim einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung von Umwelt- und Klima-belastenden Treibhausgasemissionen.

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Das Heizwerk Hohenwart: Nahwärme für das Hohenwart Forum und andere

Seit der offiziellen Einweihung des Hohenwarter Biomasse-Heizwerks im November 2014 läuft die Anlage anstandslos. Seitdem versorgt der am Ortsrand gelegene, unscheinbare Bau das Hohenwart Forum, Tagungs- und Bildungszentrum der Evangelischen Kirche in Pforzheim, sowie mehrere Privatabnehmer mit Nahwärem. Darüber hinaus sind nun auch das Rathaus, die Grundschule, der Kindergarten und die Mehrzweckhalle der Feuerwehr an die Nahwärmeversorgung durch das Heizwerk angeschlossen. Das Biomasse-Heizwerk Hohenwart ergänzt somit als weiteres umweltschonendes Element die Wärmeversorgung durch die SWP.
Im Inneren des holfverkleideten Heizwerkgebäudes sorgt ein aufeinander abgestimmtes System für eine sichere und zuverlässige Versorgung der Nutzer, denn es sind gleich drei Energieanlagen im Einsatz: das Blockheizkraftwerk (BHKW), mit einem Gasmotor betrieben, erzeugt bis zu 80 kW Wärme und 50 kW elektrischen Strom. Bei niedrigen Außentemperaturen schaltet sich der Pelletkessel mit 500kW Leistung zu. Bei zusätzlichem Wärmebedarf kommt der Spitzenlastkessel mit 1.600 kW Leistung zum Einsatz, der mit Erdgas befeuert wird und schnell hochgefahren werden kann. Drei Pufferspeicher, die insgesamt 30.000 Liter Wasser fassen, ergänzen das sorgfältig aufeinander abgestimmte System des Heizwerks. Und: die gesamte Anlage kann ferngewartet werden.

So hat es begonnen: Der Anfang der Nahwärmeversorgung von Hohenwart.

SWP Stadtwerke Pforzheim GmbH & Co. KG, Sandweg 22, 75179 Pforzheim | Handelsregister Mannheim, HRA 50 36 09 | USt Id.Nr.: DE 214129630
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