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Bei einer Störung im Bereich Strom, Erdgas, Trinkwasser, Fernwärme oder Straßenbeleuchtung erreichen Sie die Stadtwerke Pforzheim jederzeit unter den folgenden Telefonnummern.

 

0800 797 39 38 37

  • 24 Stunden erreichbar
  • Kostenlos aus dem deutschen Festnetz

 

Defekte Straßenbeleuchtungen können Sie problemlos unter folgendem Link melden: www.stoerung24.de

Was tun bei Gasgeruch? Klicken Sie hier!

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Sie erreichen uns telefonisch über unsere Service-Hotline

 

(07231) 3971-3971

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Beschäftigungstipps zur Lockdown-Zeit

Der Mini-Lockdown ist da – Die aktuellen Zahlen der Neu-Infizierten ist alarmierend. Da stellt sich natürlich die Frage, wie man die viele Zeit zuhause sinnvoll nutzt. Daher haben wir uns überlegt, wie wir die kommenden Tage am besten Zuhause verbringen können.

1. Lesen

Der Griff zum Buch erfolgt immer seltener. ‚Lesen‘, so ist es aktuellen Statistiken zu entnehmen, wird immer mehr zur Randerscheinung bei der Freizeitgestaltung der Deutschen. Das ist sehr schade, zumal wir doch im sogenannten Land der „Dichter und Denker“ leben. Dieser Ausdruck bezieht sich, um nochmals auf die Statistiken zurück zu kommen, wohl eher auf die neuen Hobbies der Deutschen: Hier stehen Reparaturarbeiten und Rätsel auf den oberen Rängen. Jedoch möchten wir euch an dieser Stelle die Vorteile des Lesens ans Herz legen: Nicht nur das Konzentrationsvermögen steigert sich, Lesende können sich besser in abstrakten Gedankengängen zurechtfinden und sind sogar empathischer! Ganz zu schweigen von spannender Unterhaltung, die ganz individuell und persönlich ausfällt: Jede:r liest ein Buch anders, stellt sich die Begebenheiten auf unterschiedliche Weise vor und nimmt die Geschichte somit ganz persönlich wahr – im Gegensatz zum Film, bei dem der Regisseur als Filter und Lenker fungiert. Falls ihr euch unsicher seid, was ihr diesen Herbst lesen sollt, haben wir euch ein paar Tipps zusammengestellt:

Habt ihr eher Lust auf einen dicken Schmöker? Versucht euch doch einmal am Ken Follett-Klassiker „Die Säulen der Erde“. Der historische Roman ist seit Jahrzehnten Bestseller und mit über 1000 Seiten ein echter Zeittotschläger. Dabei bleibt die Story stets kurzweilig und fesselnd. Mit „Die Tore der Welt“, „Das Fundament der Ewigkeit“ und „Der Morgen einer neuen Zeit“ versprechen die Fortsetzungen des ersten „Kingsbridge-Romans“ Unterhaltung für mehrere Wochen – zeitgleich verfolgt ihr die Geschichte der fiktiven Stadt über einen Zeitraum von mehr als 500 Jahren.

Ebenfalls ein historischer Roman und besonders in Pandemie-Zeiten interessant: Hermann Hesses „Narziß und Goldmund“. Etwas eindrücklicher und näher an unserer Zeit als die Erzählung des Calwers erzählt Albert Camus seinen Roman „Die Pest“ – Camus beschreibt spannend und für uns nun sehr nachvollziehbar den Ausbruch einer Pestseuche in der algerischen Stadt Oran.

Eine noch expliziere Gegenwartsdystopie erschien im letzten Jahr von Sibylle Berg bei Kiepenheuer & Witsch. In "GRM: Brainfuck" begleiten wir vier jugendliche Briten in einer nicht all zu fernen Zukunft, in die Berg heutige Probleme mitnimmt und zuspitzt.

In die komplett andere Richtung als die zuvor genannten historische Romane geht Douglas Adams‘ "Per Anhalter durch die Galaxis": Auf herrlich sarkastische Art und Weise erzählt Adams die Geschichte des Durchschnittsengländers und unfreiwilligem intergalaktischen Anhalters Arthur Dent. In dem modernen Klassiker finden sich viele popkulturelle Verweise und die Antwort auf die Frage, warum die Antwort aller Fragen 42 ist – oder auch nicht.

Wer Klassiker liebt, der sollte mal wieder Emily Brontë heraussuchen: Ihr wohl bekanntester Roman "Wuthering Heights", zu deutsch: Sturmhöhen, passt hervorragend zu einem windigen Herbsttag und einer heißen Tasse Tee.

Doch es müssen nicht immer die Bestseller der großen Verlage sein! Tatsächlich finden sich die wahren Perlen der Literatur in den Programmen der vielzähligen kleinen Verlage, die oft noch in liebevoller Kleinarbeit und engem Kontakt zu den Autor:innen ihre Werke gestalten. Kennen Sie womöglich Deborah Feldmans "Unorthodox"? Bevor es als Taschenbuch beim btb-Verlag erschien und als Netflix-Serie bekannt wurde, war es im Programm des Secession-Verlags.

Auch bei uns gibt es kleinere Verlage, die tolle Arbeit leisten! Schauen Sie doch mal beim Pinguletta-Verlag aus Keltern vorbei! Die Bücher des Verlags gibt es auch als E-Book. Also starten Sie doch vielleicht schnell mal mit dem ersten Band der Forstau-Saga, Wintertöchter. Die Gabe, ins Wochenende, bevor der Bestseller verfilmt wird!

2. In Kontakt bleiben

Es gibt nur weniges, das für Menschen schlimmer ist als Einsamkeit. Um so wichtiger ist es, auch während laufender Kontaktbeschränkungen mit den Liebsten in Kontakt zu bleiben.

Gut, dass es das Internet gibt! Neben den herkömmlichen Kommunikationsmethoden, wie der Telefonie, gibt es gerade jetzt viele Anbieter, die Videotelefonie anbieten – oft auch kostenlos.

Ganz vorne ist hier wohl die Videofunktion der gängigen Messenger-App Whatsapp. Aber auch für den Desktop-PC gibt es viele Anbieter. Ebenfalls noch immer erster Anlaufpunkt für viele: der Microsoft-„Klassiker“ Skype. Aber auch über Zoom oder Viber lässt sich’s gut reden. Wer Bedenken bezüglich des Datenschutzes oder der allgemeinen Sicherheit hat, dem bietet Tox eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Zudem werden hier durch die Peer-to-Peer-Übertragung die übertragenen Daten nur auf den Rechnern oder PCs der Nutzer gespeichert.

Für spontanere Gespräche ist Jitsi praktisch: Die Open-Source-Anwendung funktioniert ganz ohne Installation über den Browser und ist sofort funktionstüchtig.

Bleiben Sie gesund, bleiben Sie in Kontakt!

3. Fit bleiben

Auch wenn viele Fitness-Studios und Sportvereine gerade geschlossen haben: es gibt keinen Grund, die körperliche Fitness zu vernachlässigen!

Bereits im Frühjahr gab es einen regelrechten Jogging-Boom. Und das kommt nicht von ungefähr: Eine halbe Stunde Joggen verbraucht schon zwischen 350 und 400 Kalorien! Generell hat Joggen viele positive Auswirkungen auf die Gesamtgesundheit, regt die Fettverbrennung an und stimuliert nahezu alle Muskelgruppen.

Wer es lieber etwas ruhiger angehen lässt oder nach einer Ergänzung zum Laufsport sucht, für den könnte Yoga oder Pilates etwas sein. Die beiden Disziplinen ähneln sich von der Ausstattung sehr – eine Matte recht für den Einstieg, denn beides findet vor allem auf dem Boden statt. Ein zentraler Unterschied ist zum einen die Atmung: Denn ein zentraler Punkt beim Yoga ist die Atmung, die ausschließlich durch die Nase stattfindet. Hinzu kommen weitere Grundpfeiler der Jahrhunderte alten indischen Tradition: Die Körperstellung, die ayuverdische Ernährung, Entspannung und die Meditation. Pilates hingegen ist „weltlicher“. Das systematische Ganzkörpertraining wurde im frühen 20. Jahrhundert von Joseph Hubertus Pilates entwickelt und beansprucht vor allem die Beckenboden- Bauch- und Rückenmuskulatur. Sowohl Yoga als auch Pilates stellen einen idealen Ausgleich zum Arbeiten am Schreibtisch dar und fördern nicht nur die körperliche Fitness, sondern auch das allgemeine Wohlbefinden.

Ein guter Einstieg für das sogenannte „Home Training“ bietet vor allem YouTube: Maddy Morrison bietet kurze Yoga-Routinen für alle möglichen Lebenslagen an. Wer es lieber etwas anspruchsvoller mag, der sollte mal den Kanal von Pamela Reif besuchen – die Deutsche YouTuberin ist sogar im Ausland für ihre anstrengenden aber effektiven Trainings bekannt!

4. Essen vorbestellen, abholen und Restaurant-Atmosphäre nach Hause holen!

Viele Restaurants stehen aktuell vor großen Herausforderungen. Nach der Schließung stehen viele sogar vor dem Aus. Dabei können alle mithelfen, den Kneipen, Restaurants und Cafés durch die Krise zu helfen! Denn viele haben sich auf den Lockdown eingestellt und bieten Essen und Trinken „to go“ an. Statt die Mittagspause oder den freien Nachmittag im Lieblingscafé zu verbringen, packen Sie ihre leere Brotbox und den Mehrweg-Kaffeebecher ein und lassen sich einfach ihren Beagle, das Croissant oder den Kuchen einpacken und den Kaffee abfüllen. Auch viele Kneipen bieten derzeit Cocktails oder Biere aus Verkaufsfenstern an – hören Sie sich mal in ihrer Nachbarschaft um!

Gleiches gilt für das Lieblingsrestaurant! Zwar können Sie natürlich auch an den eigenen Kochfähigkeiten feilen; Kochmuffel können die Zeit aber auch dazu nutzen, dem eigenen Esszimmer zu einer eleganten Ausgeh-Atmosphäre zu verhelfen! Packen Sie doch einmal ganz klassisch die rot-weiß karierte Tischdecke aus, zünden eine Kerze an und legen Eros Ramazotti auf. Die Pizza vom Italiener um die Ecke schmeckt so auch zuhause – ganz exklusiv und nur für VIPs.

5. Weihnachtsgeschenke selbst machen

Vielleicht gehören Sie auch zu denen, die am 23.12. bemerken, dass am nächsten Tag Heiligabend ist und schnell nochmal in die Innenstadt hetzen müssen – an Online-Shopping ist ohnehin nicht mehr zu denken! Doch dieses Jahr müssen Sie nicht mehr auf die letzten Restposten hoffen, sondern können in aller Ruhe die Geschenke selbst herstellen!

Wie wäre es beispielsweise mal mit selbst eingemachtem Gemüse? Fermentation liegt derzeit wieder voll im Trend – denn es macht gesunde Lebensmittel haltbar. Dabei muss es nicht unbedingt der Klassiker Sauerkraut sein. Ob Blumenkohl, Kürbis oder Rettich – werden Sie kreativ! Nahezu alle Gemüsesorten lassen sich fermentieren und bieten Raum für Kreativität.

Auch Körperpflegeprodukte sind immer sehr beliebt. Erinnern Sie sich noch an unsere Tipps für das plastikfreie Badezimmer​​​​​​​? Kreieren Sie doch einfach eine persönliche Waschseife für ihre Liebsten. Individuelle Seifen lassen sich mit wenigen Zutaten herstellen. Für die einfachste Variante nehmen Sie einfach 250 Gramm unparfümierte Kernseite, reiben sie klein und lassen Sie sie im Wasserbad schmelzen. Fügen Sie ca. 50 Milliliter Olivenöl und ein paar Tropfen ihres Wunsch-Duftöls hinzu. Nach dem Vermengen füllen Sie die flüssige Masse in Förmchen und lassen sie ruhen, bis die Seife wieder ausgehärtet ist – fertig ist die individuelle Seife! Wer es besonders extravagant mag, kann die Seife auch mit Lebensmittel- oder spezieller Seifenfarbe einfärben oder Glitzerpartikel beimengen. Mohn, Kaffeesatz oder Meersalz sorgen für einen Peeling-Effekt.

6. Ein neues Hobby beginnen

Zwar fühlt sich der Mini-Lockdown etwas freier an als der im Frühjahr, trotzdem verbringen wir mehr Zeit zuhause als gewöhnlich. Zeit, die wir gut nutzen können! Vielleicht haben Sie ja schon Spaß daran gefunden zu kochen, zu lesen oder zu basteln – toll! Dann haben Sie bereits ein neues Hobby für sich entdeckt. Aber es gibt noch unzählige weitere Möglichkeiten, Ihre Zeit schön auszufüllen.

Haben Sie vielleicht schon einmal gestrickt? Die Möglichkeiten sind schier unendlich und der Winter kommt jedes Jahr. Genau wie Weihnachten.

Sollte das Geschick in Ihren Händen anders veranlagt sein, dann probieren Sie sich doch mal am Zeichnen, Malen oder der Kalligrafie! Auch hier gibt es für nahezu jeden Geschmack eine schöne Sparte – entspannen Sie sich bei der Aquarell-Malerei oder beim Lernen neuer Schriftarten. Oder versuchen Sie sich am bewusst lässigen Zeichnen ihrer Umgebung – Urban Sketching ist derzeit sehr beliebt! Aber auch das gute, alte Comic-Zeichnen lässt viel Freiraum für Kreativität. Wer sich bereits jetzt wie der neue Caravaggio oder Botticelli fühlt, kann auch direkt den Griff zur Leinwand und Ölfarbe wagen.

Wer sich für Biologie beziehungsweise Zimmerpflanzen interessiert, kann ebenfalls kreativ werden! Eine der bekanntesten Gartenkünste kommt aus Japan und ist für seine kleinen, knorrigen Bäumchen bekannt – Bonsai! Nur wenige sind nicht fasziniert von den Miniatur-Riesen. Diese können Sie mit etwas Geduld sogar selbst ziehen! Anleitungen und Starter-Kits gibt es sowohl im Internet als auch im Garten-Fachhandel.

7. Spiele spielen!

Ja, das mag vielleicht etwas altbacken daherkommen, aber Brettspiele sind populär wie eh und je, sodass es in größeren Städten schon Spiele-Cafés gibt, in denen man verschiedene Brettspiele spielen darf.

Dabei ist niemand gezwungen, die gängigen Klassiker zu spielen – neben Monopoly, Mensch ärger‘ dich nicht und Risiko gibt es mittlerweile viele weitere, sehr kreative und anspruchsvolle Brett- und Kartensspiele: Werwölfe, Wizard, Munchkin, Flügelschlag oder Onitama – die Liste ließe sich noch ins Unendliche weiterführen. Probieren Sie sich einfach mal aus!

Sollten Sie doch auch am guten, alten Monopoly interessiert sein, kommentieren Sie einfach diesen Facebook-Beitrag. Unter allen Kommentaren verlosen wir eine Stadtwerke-Pforzheim-Sonderedition des Brettspiels – viel Spaß und bleiben Sie gesund!