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Bei einer Störung im Bereich Strom, Erdgas, Trinkwasser, Fernwärme oder Straßenbeleuchtung erreichen Sie die Stadtwerke Pforzheim jederzeit unter den folgenden Telefonnummern.

 

0800 797 39 38 37

  • 24 Stunden erreichbar
  • Kostenlos aus dem deutschen Festnetz

 

Defekte Straßenbeleuchtungen können Sie problemlos unter folgendem Link melden: www.stoerung24.de

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Top-5-Tipps zur Vermeidung von Plastik-Abfällen

Ohne Kunststoffe wären wir nicht da, wo wir heute sind – so viel können wir wohl festhalten. Oft wissen wir gar nicht, dass wir Produkte mit Mikroplastik kaufen. Daher haben wir ein paar Tipps zusammengetragen, wie ihr auf Mikroplastik und Kunststoffe im Allgemeinen da verzichten könnt, wo es nicht unbedingt notwendig ist.

Ohne Kunststoffe wären wir nicht da, wo wir heute sind – so viel können wir wohl festhalten. Computer, Solaranlagen, Outdoorbekleidung oder als stabiles, säureunempfindliches Gefäß – die kompliziert verzweigt und aus „riesigen“ Makromolekülen bestehenden Polymere waren für den technischen Fortschritt unerlässlich. Dennoch stehen Produkte aus Polyethylen (PE), Polyethylenerephthalat (PET) oder Polystrol (PS bzw. Styropor) häufig in der Kritik – und das zurecht. Denn die auf Erdöl basierenden, langkettigen Verbindungen sind zu stabil, um zu verrotten und haben somit zu viele negative Einflüsse auf die Natur als dass der massenhafte Gebrauch zu rechtfertigen wäre. Besonders in die Kritik geraten ist das sogenannte Mikroplastik. Die zum Teil mikroskopisch kleinen Teilchen finden ihren Weg aus der Zahnpasta, dem Peeling oder durch Reifenabrieb immer öfter in die Natur – besonders in feuchte Ökosysteme, wo sie schwerwiegende Folgen auf die dort lebenden Tiere und Pflanzen haben. Das Problem: Oft wissen wir gar nicht, dass wir Produkte mit Mikroplastik kaufen. Besonders durch Zahnpasten kommt somit ein beträchtlicher Teil auch in den menschlichen Organismus. Daher haben wir ein paar Tipps zusammengetragen, wie ihr auf Mikroplastik und Kunststoffe im Allgemeinen da verzichten könnt, wo es nicht unbedingt notwendig ist.

1. Im Bad

Ja, es ist nicht einfach, die tägliche Hygiene ohne Plastik zu bestreiten. Jedoch wirkt es fast absurd, wieder und wieder sein Duschgel in Plastikfläschchen zu kaufen, wenn man bedenkt, wie lange es dauert, bis sich diese zersetzt hat: nämlich bis zu 450 Jahre! Kein Wunder, dass die Weltmeere von Müll überschwemmt werden. Dabei liegt die Alternative auf – und vielleicht bald in der – Hand: Seife. Denn die klassische Seife ist wieder voll im Trend und wird dementsprechend in vielen angenehmen Düften und Variationen angeboten. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase werdet ihr die alte Plastikflasche kaum vermissen. In Kombination mit einem Seifensäckchen könnt ihr auch das Peeling ersetzen. Auch Shampoos gibt es vermehrt in festen Varianten zu kaufen. Das Beste: Durch die verlängerte Haltbarkeit und sparsamere Dosierung spart ihr dabei noch Geld!

Beim Zähneputzen könnt ihr beispielsweise mal auf die lange Inhaltsliste schauen: Hinter Ethylen-Vinylacetat-Copolymere versteckt sich nicht die neue Platte von Metallica, sondern Plastik, das ihr direkt in euren Organismus aufnehmen würdet. Stattdessen gibt es plastikfreie Zahnpasta in Form von Lösetabletten oder in Metalltuben zu kaufen.

Auch beim Deo könnt ihr auf Plastik verzichten. Derzeit sehr beliebt: Deocremes in kleinen, schicken Döschen. Probiert es einfach mal aus!

2. Unterwegs

Es scheint fast schon unnötig zu erwähnen, da bereits so oft darüber geschrieben wurde. Dennoch türmen sich in Innenstädten noch immer Einweg-Kaffeebecher in oder in der Nähe von öffentlichen Mülleimern. Dabei gibt es so viele und schöne Mehrweg-Kaffeebecher in den unterschiedlichsten Variationen. Einfach einpacken und den Kaffee immer wieder reinfüllen lassen! Dasselbe gilt für Trinkhalme – sie werden, wie so viele Einwegprodukte, nur für ganz kurze Zeit genutzt und landen direkt danach im Müll. Daher hilft es schon, im Restaurant oder an der Bar darum zu bitten, das Getränk ohne einen Plastik-Halm serviert zu bekommen. Wobei sich auch hier vieles tut: Trinkhalme aus Bambus oder Metall bieten sind eine gute und wiederverwendbare Alternative. Auch witzig: Eine Makkaroni im Mojito. Die ist zwar auch nicht wiederverwendbar, aber biologisch einwandfrei abbaubar.

Ähnliches gilt für Eis: Zwar ist die Kleckergefahr leicht erhöht, aber die klassische Eiswaffel kann in einem Stück weggegessen werden – das gilt nicht für die Plastik- und Pappbecher, die in der Regel noch beschichtet werden mussten. Allgemein gilt: Je kürzer die Nutzung, desto eher sollte sich überlegt werden, ob man es wirklich benötigt.

3. Modisch-fesch und strapazierfähig

Dass nachhaltig auch schick sein kann, zeigt der Jutebeutel. Die ehemals trendige Szenetasche wird längst nicht mehr im Obere-Mittelschicht-Ökoviertel Prenzlauer Berg in der Hauptstadt getragen, sondern ist fester Bestandteil des Alltags vieler geworden. Auch Obst- und Gemüsenetze finden sich immer öfter in den Einkaufswägen. Damit werden alte Plastiktaschen obsolet und können eingespart werden.

4. Bewusster kleiden

Auch die Mode ist längst vom Trend der Schnelllebigkeit eingeholt worden. Billige Produktionen und hohe Plastikanteile in den Geweben tun ihr Übriges, den ökologischen Fußabdruck unserer Kleidungsstücke zu vergrößern und den Preis immer tiefer zu drücken. Das geschieht zwangsläufig auf Kosten der Umwelt und der Menschen in den Produktionsländern. Dabei ist es manchmal gar nicht so schwer, zur Verbesserung der Zustände beizutragen. So reicht es schon, schlicht weniger zu kaufen und Kleidungsstücke einfach länger zu tragen.

Es ist zudem gar nicht nötig, vollständig auf Plastik in der Kleidung zu verzichten – besonders bei Sport- und Outdoorbekleidung ist es sogar wichtig, besonders atmungsaktive und schnell trocknende Gewebe und Stoffe zu produzieren. Diese sind besonders für Jacken essenziell. Funktionsshirts müssen jedoch nicht zwangsläufig auf Plastik basieren – Merinowolle hat etwa ähnlich gute Eigenschaften wie Polyester-Shirts. Auch hier gilt: Je länger ein Kleidungsstück getragen wird, desto besser.

5. Bewusster einkaufen

Selbst wenn man sich der Probleme mit Plastik bewusst ist und versucht, darauf zu verzichten: Es bleibt zum Teil schwierig, Plastikverpackungen zu vermeiden. Ganz besonders Obst und Gemüse werden fast immer von den Supermärkten und Lieferanten eingeschweißt – da wirkt es beinahe absurd, wenn die Gurke aus konventioneller Landwirtschaft ohne Plastik neben der Bio-Gurke liegt, die jedoch von unten bis oben einvakuumiert wurde.

Auch hier hilft es zu schauen, wie das früher geregelt wurde: beispielsweise auf dem Wochenmarkt. Hier gibt es frische, regionale Produkte in Bioqualität, die nicht um die halbe Welt gereist sind. Daher ist es auch nicht nötig, diese zu verpacken. Ein weiterer Vorteil: Wir können nur das kaufen, was nicht nur regional, sondern auch saisonal produziert wurde. Auch auf diese Art können wir Emissionen und Plastik einsparen.

Eine weitere erfreulicher Entwicklung ist der Unverpackt-Laden, den es immer öfter zu sehen gibt. Hier können Kund:innen das, was sie benötigen, in mitgebrachte und wiederverwendbare Behältnisse packen – so kaufen wir nur das, was wir benötigen und verbrauchen weniger Plastik.