Das Kundencentrum der SWP in Pforzheim.

Das Kundencentrum der SWP in Pforzheim.

Spannung pur verspricht der neue Krimi von Harald Schneider. Und wer aufmerksam liest, kann gleich noch was gewinnen. Also genau lesen und mitmachen. Viel Spaß!

Es hätte so ein schöner Tag werden können. Mittlerweile war ich seit fast einer Woche in Pforzheim. Mein ehemaliger Schulkamerad und Polizeikollege Paul, dessen Dienststelle mich im Rahmen eines Austauschprogramms aus der Pfalz angefordert hatte, hatte es an diesem Morgen ziemlich eilig. „Reiner, wir fahren gleich rüber zum Kundencentrum der Stadtwerke. Dort wird in einer Stunde eine Sensation enthüllt.“Ich winkte lässig ab. Eine Woche in Pforzheim hatte mir genügt, um zu erkennen, dass es hier nicht viel anders war als in meiner Heimat Schifferstadt.

Da das Kundencentrum in der Werderstraße nicht allzu weit von Pauls Dienststelle entfernt war, bot ich ihm an, mit meinem Wagen zu fahren. Unterwegs klärte mich Paul über die angekündigte Sensation auf. „Der Leiter Sven Zachmann weiht einen Fernseher ein, damit die Kunden bei eventuellen Wartezeiten TV schauen können.“ Ich lachte und zog meinen Freund auf. „Vielleicht sogar einen Farbfernseher?“ Paul ging auf meinen ironischen Kommentar nicht weiter ein. „Der TV hat eine Diagonale von 122 Zoll und ist so flexibel, dass man ihn aufrollen kann. Er wiegt nur fünf Kilogramm. Und das Beste: Er bietet 3D ohne lästige Brillen. Damit können die Kunden fiktiv durch die verschiedenen Gebäude der Stadtwerke laufen, ohne sich wirklich zu bewegen. Nur wenige Eingeweihte haben das Gerät bisher gesehen oder kennen die Details.“

Während wir auf den Parkplatz des Kundencentrums rollten, preschte an uns ein weißer Ford Kombi mit quietschenden Reifen vorbei. „Solche Raser gibt's bei uns in der Pfalz nicht“, sagte ich grinsend zu Paul, was er mir aber zu Recht nicht glaubte. Kaum waren wir ausgestiegen, kam uns ein Mann entgegengerannt. „Das ist Sven Zachmann“, erklärte Paul. „Schnell, der Dieb ist eben weggefahren“, schrie uns Zachmann zu. „Welcher Dieb?“, fragte Paul verständnislos. „Der neue Kundenfernseher wurde gestohlen. Vor zwei Minuten hörte ich, wie eine Scheibe zu Bruch ging. Sekunden später sah ich, wie jemand das Gerät in ein weißes Auto verfrachtete und losfuhr.“ "„Komm Paul, den schnappen wir uns“, sagte ich zu meinem Freund und sprang in den Wagen.

Dass der Ford vom Parkplatz nach links abgebogen war, hatte selbst ich mitbekommen. Doch bereits an der nächsten größeren Kreuzung nutzte mir dieses Wissen nichts mehr. „Wohin?“, fragte ich meinen Kollegen, obwohl der genauso ratlos war. „Geradeaus“, meinte er schließlich, dennoch bog ich links in die Wörthstraße ab. „Warum das denn?“ Ich deutete auf mehrere Fußgänger, die offensichtlich geschockt und kopfschüttelnd neben der Straße, auf der 'Zone 30' aufgemalt war, standen und in unsere Fahrtrichtung zeigten. „Da muss gerade ein rücksichtsloser Raser vorbeigekommen sein. Das war bestimmt unser Fernsehfreund.“ Ich sollte recht behalten. Intuitiv bog ich kurz darauf nach rechts in die Rennfeldstraße ein und wenige Hundert Meter weiter stand der Ford Kombi mit eingedrücktem vorderen Kotflügel an einem Verkehrsschild. Der Name der Straße hatte dem Raser offensichtlich kein Glück gebracht. Ein junger Kerl, Typ langhaariger Bombenleger, begutachtete den Schaden. Wir hielten an und stiegen aus. Da wir in Zivil waren, konnte er uns zunächst nicht als Polizeibeamte erkennen. Als Paul unseren Beruf erwähnte, sprang er mit entsetztem Blick in seinen Kombi und gab Gas. Mein Freund und ich machten es ihm nach. Wie in einem schlechten Krimi verfolgten wir den Langhaarigen durch das Zentrum Pforzheims. Paul rief über sein Handy die Kollegen zur Verstärkung, während wir mit deutlich erhöhtem Tempo eine äußerst dunkelorange leuchtende Ampel überquerten. Nun fuhren wir über eine Brücke. Es gelang uns nicht, den Raser einzuholen. Doch dann passierte es: Der langhaarige Typ war frontal in eine Mauer neben einer Treppe gekracht. Der Airbag hatte ausgelöst. „Da geht's zum Flusskraftwerk Auerbrücke runter“, sagte Paul, während ich neben dem Kombi hart abbremste. Der Fahrer des Kombis stieg fast unverletzt aus. Lediglich eine blutige Schramme über seinem linken Auge konnte ich erkennen.

„Da haben Sie mal Glück gehabt. War es das wert. so viele Bürger zu gefährden, nur um einen Fernseher zu stehlen?“ „Mann, was soll ich geklaut haben?“, entgegnete er dreist. „Ich habe das Ding garantiert nicht gestohlen.“ „Und warum sind Sie dann nach Ihrem ersten Unfall mit Vollgas davon gerast?“ „Ich hatte einen Schock, Mann. Das Auto gehört meiner Tante. Der Karren ist nicht einmal richtig eingefahren.“ Während Paul sich den Ausweis geben ließ, befragte ich ihn weiter: „Wir haben Sie vom Parkplatz der Stadtwerke fahren sehen. Und genau dort wurde vor ein paar Minuten dieser wertvolle Fernseher gestohlen.“ „Mann, ich habe das Gerät nicht“, erwiderte der Kerl unbeirrt und verschränkte seine Arme. „Warum soll ich im Kundencentrum gewesen sein?“ „Dann werfen wir mal einen Blick in ihren Kofferraum“, schlug mein Kollege vor. „Ne, Mann, das geht Sie gar nichts an. Ich bin vielleicht zu schnell gefahren und habe zwei kleine Unfälle gebaut, geklaut habe ich aber nichts, Mann.“ „Lass mal gut sein, Paul“, sagte ich. „Dieser Kerl ist der Dieb. Er hat sich längst verraten.“

Frage: Was ist Reiner Palzki aufgefallen? Wer hat gelogen?

Reichen Sie Ihre Lösung bis spätestens 30.09.2013 bei den SWP ein. Zu gewinnen gibt es fünf Exemplare des brandneuen Palzki-Krimis „Ahnenfluch“.

Reiner Palzki: Der Pfälzer Kriminalhauptkommissar Reiner Palzki ermittelt seit 2006 in zahlreichen Ratekrimis in den regionalen Tageszeitungen sowie im Gmeiner-Verlag in Buchform. Dort erschien im Juli 2013 der neunte Fall „Ahnenfluch“. Seit kurzem ermitteln auch Palzkis Kinder in einer eigenen Reihe mit interaktiven Detektivabenteuern (Die Palzki-Kids in großer Gefahr, ab 8 Jahre).

Gut beraten im SWP Kundencentrum (LINK)

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Robin Saalmüller, Leiter Presse- / Öffentlichkeitsarbeit
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