Kurzgeschichte lösen und mit der SWP gewinnen

SWP-Gewinnspiel 2014: Achtung, Scheckdiebe!

19.12.2014. Die SWP verlost fünf 20-Euro-Gutscheine für das Kulturhaus Osterfeld. Einsendeschluss ist der 15. Januar 2015. Die Teilnahmebedingungen zum Gewinnspiel finden Sie nach dieser Kurzgeschichte - diese verrät auch die Lösung für das Gewinnspiel.


Kurzgeschichte zum SWP-Gewinnspiel:

So eine Gemeinheit! Ein Dieb hat die 10 x 1.000-Euro-Schecks aus dem SWP-Jugendfonds gestohlen! Reiner Palzki hat den Räuber entlarvt – Sie auch?

Wieder einmal ist „unser“ Polizeikommissar Reiner Palzki in Pforzheim unterwegs. Heute hat er es wieder einmal mit einem gerissenen Räuber zu tun. Wer findet heraus, wodurch sich der Dieb verraten hat?

Es hätte so ein schöner Tag werden können.

Mein Pforzheimer Polizei- und ehemaliger Schulkollege Paul, bei dem ich seit einiger Zeit während meiner bundeslandübergreifenden  Austauschzeit wohnte, hatte eine Überraschung für mich.

„Reiner", sagte er heute früh zu mir bei Dienstbeginn, „heute jagen wir ausnahmsweise mal keine Verbrecher. Wir sind nämlich bei den Stadtwerken Pforzheim eingeladen. Dort werden sich in einer Stunde wie jedes Jahr engagierte Jugendvereine mit ihren Projekten bei den SWP bewerben. Die SWP sponsern zehn Vereine mit je 1.000 Euro.“

„Das finde ich toll“, antwortete ich, war aber dennoch uüberrascht. „Aber warum müssen wir überhaupt dorthin? Wir sind doch im
Dienst?“

Paul lachte. „Du sollst alle Facetten unserer Polizeiarbeit kennenlernen, hat der Polizeichef gesagt. Nicht dass ihr in der Pfalz falsche
Vorstellungen von uns Pforzheimern bekommt. Außerdem ist bei der Verleihung ein Verein dabei, der mit der Jugendverkehrsschule intensiv zusammenarbeitet.“ Nun lächelte er verschmitzt und ergänzte: „Außerdem soll das Fingerfood-Buffet erste Sahne sein.“

Pauls Argumente überzeugten mich, zumal mein Magen gerade kräftig knurrte. Kurz darauf fuhren wir gemeinsam zum Verwaltungsgebäude der Stadtwerke in den Sandweg.

Der Veranstaltungsraum war gerammelt voll. Durch unsere Anwesenheit erhöhten wir das Durchschnittsalter beträchtlich.

Paul führte mich kurz an den Stellwänden entlang, auf denen die zehn Jugendvereine ihre Projekte in Text und Bild vorstellten.

Verblüfft sahen Paul und ich, wie die Abteilungsleiterin der Stadtwerke, die für die Verleihung zuständig war, auf uns zukam und dabei aussah, als hätte sie Gift geschluckt.

„Um Himmels willen“, stotterte sie, „ein Glück, dass Sie hier sind, meine Herren. Stellen Sie sich vor, jemand hat eben die zehn Barschecks zu je 1.000 Euro gestohlen, die ich in ein paar Minuten den Vereinen überreichen wollte, die wir für das Sponsoring ausgewählt haben.“

Wir reagierten sofort und schlossen die Eingangspforte. Die Frau, die den Zutritt kontrollierte, sagte uns: „In den letzten zehn Minuten ist niemand nach draußen gegangen. Ich habe seit der Raumöffnung außer Ihnen an fremden Personen nur die Vertreter der einzelnen Vereine reingelassen.“ Sie zeigte auf ihre handschriftlich geführte Liste.

„Elf?“, fragte ich, nachdem ich die Liste überflogen hatte. „Ich dachte, es werden nur zehn Vereine unterstützt?"

Mit Erstaunen kontrollierte die Abteilungsleiterin die Liste. „Tatsächlich, da ist einer zuviel. Wenn ich nur wüsste, welcher? Ich müsste mir die offizielle Übersicht besorgen, das wird aber ein paar Minuten dauern.“ Sie eilte davon.

„Was hältst du von der Sache, Reiner?“, fragte mich mein Kollege. „Die Sache dürfte ziemlich eindeutig sein“, entgegnete ich. „Hier hat sich ein falscher Verein eingeschlichen, der es auf die Schecks abgesehen hat.“

Paul nickte. „Es sind zehn Stellwände. Jetzt müssen wir nur jemand finden, der nicht zu den zehn offiziellen Projekten passt.“

„Du hast es erfasst, Kollege. Los, den Fall lösen wir, bevor die Abteilungsleiterin mit ihrer Übersicht kommt.“

Da wir über so gut wie keine Vorurteile verfügten, schnappten wir uns in dem Getümmel zuerst den langhaarigen Typen, der uns mit seinen eurogroßen Ohrlöchern schon zu Beginn aufgefallen war.

„Welches Projekt möchten Sie initiieren?“, fragte ich scheinheilig. Er schaute uns fragend an und antwortete dann in lupenreinem Hochdeutsch: „Meine Kameraden und ich setzen uns für die Leseförderung von Grundschülern ein. Unser Projekt steht sogar unter der Schirmherrschaft des Bundeskultusministers Nils Schmid.“

Paul hatte bereits das Interesse an ihm verloren und wandte sich an eine bestimmt noch nicht volljährige junge Dame, die ganz in lila gekleidet war. „Freuen Sie sich auf den Scheck?“, fragte er sie. „Na klar doch“, antwortete die lila Frau mit einem süßen Lächeln. „Alles, was unser Verein einnimmt, wird in Nähmaschinen investiert.“ „In Nähmaschinen?“, hakte Paul überrascht nach. Ich half ihm auf die Sprünge. „Sie meint bestimmt das Projekt auf der Stellwand ganz rechts. Indischen Mädchen soll damit eine Berufsausbildung ermöglicht werden.“ Die Dame nickte, da im gleichen Moment ihr Handy anschlug, dem sie eine höhere Priorität als ein Gespräch mit Paul und mir zuteilte.

Eine weitere junge Dame erregte mein Interesse. Seit Minuten stand sie mit dem Rücken zur Wand in der Nähe des gesperrten Ausgangs und schaute sich schüchtern um.

Ich trat auf sie zu. „Kann ich Ihnen helfen?“ Verschämt antwortete sie: „Ich muss zur Toilette, man lässt aber niemanden raus.“ „Das
wird nur noch ein paar Minuten dauern“, beruhigte ich sie. „Für welches Projekt wird ihr Verein prämiert?“ „Wir erledigen in unserer Freizeit Einkäufe für Senioren, die nicht mehr so gut zu Fuß sind. Für das Geld wollen wir uns Handwagen anschaffen, damit wir nicht immer alles tragen müssen.“

Paul zog mich zur Seite. „Da kommt gerade die Abteilungsleiterin mit der Liste.“

„Die brauchen wir nicht mehr“, antwortete ich. „Es ist auch so klar, wer unser Kuckucksei ist, so wahr ich Reiner Palzki heiß.“

Rätselfrage: Womit verriet sich der oder die Schuldige?

Senden Sie Ihre Antwort bis zum 15.01.2015 an:

SWP Stadtwerke Pforzheim GmbH & Co. KG
Sandweg 22
75179 Pforzheim

und gewinnen Sie mit etwas Glück einen von fünf 20-Euro-Gutscheinen für das Kulturhaus Osterfeld!

Robin Saalmüller, Leiter Presse- / Öffentlichkeitsarbeit
Fon (07231) 3971-1040 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
SWP Stadtwerke Pforzheim GmbH & Co. KG, Sandweg 22, 75179 Pforzheim | Handelsregister Mannheim, HRA 50 36 09 | USt Id.Nr.: DE 214129630
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