Kinder der Klasse 3b in Vorbereitung eines Filterexperiments*

19.07.2016. Zwei spannende Schulstunden erlebten die Drittklässler der Insel-Grundschule kurz vor den Sommerferien: Die Stadtwerke Pforzheim stellten „Manpower“ und Experimentiermaterial zum Thema Trinkwasser zur Verfügung.

Pantomimisch stellten die Kinder zuerst dar, wofür sie Trinkwasser verwenden. Blumengießen, Zähneputzen und Kochen, diese Darstellungen wurden schnell geraten. Einige schielten schon in Richtung der bereitgestellten Materialien für das Filterexperiment. Aus Steinchen, Sand und Watte stellten die Kinder selbst einen Wasserfilter her und staunten darüber, dass gefärbtes Wasser durch den Filtervorgang nicht sauber wurde. „Dieses Experiment soll den Kindern zeigen, dass im Wasser manchmal organische Verbindungen gelöst sind, die nicht so einfach entfernt werden können“, sagt dazu Tobias Bach von der Deutschen Umwelt-Aktion. Im Auftrag der Stadtwerke Pforzheim führte der angehende Gymnasiallehrer mit den Hauptfächern Physik und Geografie den Extra-Unterricht zum Thema Trinkwasser durch.

Ein weiteres Highlight waren die Experimente zur Oberflächenspannung des Wassers. Als Ersatz für echte Wasserläufer legten die Kinder Büroklammern aufs Wasser und erlebten staunend, dass die Klammern auf der Wasseroberfläche schwammen. Ein Tropfen Seite oder Spülmittel, und schon war die Oberflächenspannung aufgehoben und die Büroklammern verschwanden in der Tiefe des Experimentierglases. Da kam der eine oder andere Schüler ins Grübeln, was in einem solchen Verunreinigungsfall mit den Wasserläufern passieren würde. „Viele Kinder entwickeln im Laufe der Einheit große Begeisterung für die Thematik und kommen auf spannende Fragen wie z. B. Wie kommt das Salz eigentlich ins Meer?“, sagt Tobias Bach. „Genau diese Haltung wollen wir mit dem Experimentierunterricht wecken. Es soll klar werden, dass Wasser für den Menschen eine enorm wichtige Ressource darstellt und dass wir Menschen in den Industrienationen beim Trinkwasser eine sehr gute Situation vorfinden. Daraus soll die Erkenntnis entstehen, dass Wasser schützenwert ist und unnötige Wasserverschmutzung und –verschwendung vermieden werden sollten.“

Der Unterricht zum Thema war ein voller Erfolg, da sind sich Kinder und Lehrer einig. Im Lehrplan der 3. Klasse nehmen die Themen Wetter und Wasser einen wichtigen Platz ein, sodass der experimentgestützte Unterricht das Wasserwissen der Kinder erweitert und durch das Erlebnis im Gedächtnis verankert. Ein Arbeitsheft von den SWP mit weiteren Aufgaben und Experimenten rundet den Unterricht ab. Darin steht beispielsweise eine Anleitung, ein eigenes Wasserkreislauf-Experiment durchzuführen.

„Als Trinkwasserversorger ist uns der nachhaltige und bewusste Umgang mit Wasser ein Anliegen“, sagt SWP Geschäftsführer Thomas Engelhard. „Umweltbildung fängt am besten sehr früh an, zum Beispiel mit unseren Trinkwassersprudlern in mehreren Pforzheimer Schulen. Ergänzend haben wir in diesem Schuljahr das Sponsoring der Trinkwasserexperimente in 25 Klassen mit etwa 700 Kindern übernommen. Neben der Methodenvielfalt kann das Programm mit einem hohen Alltagsbezug punkten. Wegen des guten Erfolges möchten wir das Programm im nächsten Jahr weiterführen.“

* Kinder der Klasse 3b mit ihrer Lehrerin Annabelle Gläser, SWP Geschäftsführer Thomas Engelhard, Experimentier-Lehrer Tobias Bach und Schulleiter Andreas Renner in Vorbereitung eines Filterexperiments.

Sonja Kirschner, Leiterin Marketing / Unternehmenskommunikation / Gremien
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