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Mensch ist die schwer, denkt Rico Remmler. Und wie unglaublich schnell sie gewachsen ist! Sie war so süss und so winzig gewesen, als sein alter Kumpel sie ihm gebracht hat und sie in seiner Badewanne plantschte. Nur für zwei Wochen, hatte Heinz zu ihm gesagt. Nur für zwei Wochen – so lange er in Urlaub sei – auf Ibiza. Von wegen!

Immer Ärger mit Katja

Es muss nett sein auf Ibiza, denkt Rico Remmler, wenn der Heinz es dort so lange aushält. Und billig. Oder der Heinz hat im Lotto gewonnen und ihm nichts davon erzählt. Ein falscher Fuffziger ist der Heinz auf jeden Fall! Denn das war nicht fair von ihm, seine Katja bei ihm zu lassen und dann zu verschwinden. Schon der Name!? Wer nennt eine Schlange schon Katja? Das kann nur dem Heinz einfallen. Wahrscheinlich ist das sowieso gelogen gewesen mit Ibiza, überlegt Rico. Der Heinz wird die ganze Zeit in seiner Bruchbude in Bad Herrenalb gehockt und sich ins Fäustchen gelacht haben, weil ich jetzt den ganzen Ärger mit der Katja habe!

Eine waghalsige Aktion

Die Nacht so dunkel, dass man die Hand kaum vor Augen sehen kann und den Schubkarren, über den Rico eine Decke gespannt und festgebunden hat, erst recht nicht. Aber dass Katja unter der Decke putzmunter ist, das hat er auf seinem Weg durch den Wald zu spüren bekommen. Einmal wäre ihm die Schubkarre mit ihr beinahe umgekippt. Aber jetzt kann es nicht mehr weit sein. Rico hört schon die Wildschweine grunzen, auch wenn er ihr Gehege in der Dunkelheit nicht erkennen kann. Die sind auch putzmunter, denkt er. Die denken wahrscheinlich, da kommt einer und bringt Futter. Wenn die wüssten, was er dabei hat, dann wären die ganz schnell still. „Aber keine Angst“, flüstert Rico. „Die Katja will nicht in euren Matsch, die will ins Wasser.“

Ritter Cornelius ist geschlagen

Ein wunderbarer Morgen, denkt Ritter Hannes von der Kräheneck und atmet die frische, würzige Waldluft ein. Und ein äußerst erfolgreicher Morgen noch dazu! „Oh, mein tapferer Ritter, du hast mich gerettet“, haucht ihm Natascha ins Ohr, nachdem sie sich schwungvoll in seine Arme geworfen hat. Und das stimmt: Er hat die holde Maid gerade befreit. Der böse, hinterlistige Raubritter Cornelius vom Rauschenberg hatte Natascha entführt. „Du Unhold!“, zischt Natascha dem Raubritter zu. „Der tut nichts mehr“, versichert ihr Ritter Hannes. Wie auch. Sein ewiger Widersacher Ritter Cornelius ist an einen Baum gefesselt und wirft ihm böse Blicke zu. „Das wirsch du mir büßen, du blöder Ritter vom Krähendreck“, schimpft Ritter Cornelius und zerrt an seinen Fesseln, bis der Baum wackelt. „Ich komm zu deiner Burg. Und zwar mit der Polizei!“ Ritter Hannes lacht. „Welche Polizei!? Mir sin doch im Mittelalter, du Seggel!“ „Selber Seggel, Schuft, Schwob!!“, giftet Ritter Cornelius weiter. Bei dem Wort „Schwob“ zuckt Ritter Hannes kurz zusammen. Aber er lässt sich nicht provozieren. Zumal die holde Maid Natascha immer noch in seinen Armen liegt. Das will man doch genießen. „Ich back dir so viele Käskuche, wie du willsch“, flüstert sie. Und da wird es Ritter Hannes ganz warm ums Herz ...

Leider nur ein Traum

„Hannes!“ ruft es plötzlich aus dem dichten Wald. Wer kann das sein? Die holde Maid hat sich fest um ihn geklammert und zittert wie Espenlaub. Ritter Hannes kann ihr Herz schlagen hören. „Hannes!“ ruft es wieder. Etwas rüttelt an ihm. Und dann realisiert Kommissar Hirsch, dass es Regina ist. Seine Frau. Er hat geträumt. Und sie weckt ihn gerade. Was für ein schöner Traum, denkt er. „Ich bin schon wach, Regina“, brummt Hirsch. „Ihr habt doch heut euren Ausflug!?“ Ausflug, schießt es ihm durch den Kopf. Klar, das Team-Event, wie sein Chef, der Heinz Jäger aus Karlsruhe, das immer nennt. Er muss in den Wildpark. „Wie spät isch denn?“ „Dreiviertel“ „Neun!?“ Regina nickt. Der Kommissar schwingt sich – aufgrund seines Körpergewichts – mehr oder weniger grazil aus dem Ehebett, landet punktgenau in seinen Hausschuhen und verschwindet blitzschnell im Bad.

Die Ruhe vor dem Sturm

„Mir sind halt ein tolles Team!“, ruft der Kommissar. Das muss man als Chef immer mal wieder sagen, denkt er. Und in den zufrieden lächelnden Gesichtern von Qualle, Denis Sturm und Laura Leonhard kann er ablesen, dass er den richtigen Zeitpunkt und die richtigen Worte gefunden hat. Sie stehen bei den Fischottern herum. Vertreten sich ein wenig die Beine, bevor es zur Bratwurst geht. Nicht auf Staatskosten, versteht sich – das zahlt jeder selber! Laura lehnt an der verglasten Wand des Wasserbeckens. Die anderen betrachten sie und das, was sich im Becken tut. Eigentlich gar nichts. Bis auf das, was dann plötzlich neben dem Kopf von Laura Leonhard auftaucht. Das ist definitiv kein Otter, denkt der Kommissar sofort. „Heiliger Strohsack!“, ruft Qualle aus. Denis Sturm starrt seine Kollegin an. „Was isch los? Warum guckt ihr so?“, fragt Laura. Qualle macht Laura ein Zeichen. Und dann dreht sie sich um.

Der Sturm bricht los

So schnell hat Kommissar Hirsch noch nie jemanden seine Gesichtsfarbe verlieren sehen. „Schlange!“ kommentiert Qualle trocken. „Große Schlange. Ich bin gleich wieder do!“ fügt er hinzu. Dann ist er schon weg. „Mir brauche die Feuerwehr!“ sagt Hirsch. „Jemand muss die Otter retten“, konstatiert Denis Sturm. „Ich nicht, ich hab eine Phobie!“ sagt Laura Leonhard. Sie lehnt jetzt nicht mehr an der Scheibe, sondern starrt mit Kommissar Hirsch und Denis Sturm auf den Kopf der Schlange. Eigentlich ist das ein freundliches Gesicht, denkt der Kommissar. „Katja“, hört der Kommissar plötzlich jemanden neben sich sagen. Die Stimme kennt er doch! Klar, der Rico Remmler. Was hat der denn hier verloren? „Wer isch Katja?“, fragt ihn der Kommissar. Rico zeigt auf die Schlange. „Und woher weisch du des?“ „Des isch a lange Gschicht“, erwidert Rico kleinlaut.

Team-Event ohne Bratwurst

„Ja, das war die Geschichte“, sagt der Kommissar. „Dieser Rico isch von seinem Freund ganz schön verseggelt worden“, meint Regina. Drei Tage sind seit dem Team-Event im Wildpark vergangen und Regina hat ihn so lange gelöchert, bis er es ihr dann doch erzählt hat. Dabei darf er das eigentlich nicht: Dienstgeheimnis. „Also mit der Katja. Mit der Schlange“, fügt Regina nachdenklich hinzu. Sie hat recht, denkt der Kommissar. Aber am Ende ist es für alle gut ausgegangen. Der Qualle ist mit seiner Spezialausrüstung – er ist Angler – todesmutig in das Becken gesprungen. Und der Qualle war pfeilschnell unter Wasser. Ein absoluter Profi – wie der die Katja eingefangen hat, alle Achtung! Der Schlange wurde dabei kein Haar gekrümmt. Sie hat auch schon ein neues Zuhause. Ein Zoo in Niedersachsen hat sie übernommen. Da schwimmt Katja jetzt mit einer Freundin herum – das hat ihm der Kommandant von der Feuerwehr erzählt. Nur die Bratwurst ist dieses Jahr ausgefallen. Sie hatten alle Kuchen genommen, weil der Laura Leonhard immer noch ein bisschen schlecht war und sie nach dem Schock mit der Schlange keine Lust auf Bratwurst hatte.

Rätselfrage: In seinem Traum ist unser Kommissar ein tapferer Ritter namens Hannes von der Kräheneck. Es gibt ganz in der Nähe eine weitere Burg, die nach einem Vogel benannt ist. Wie heißt sie?

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