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Stress ist nicht schön und auch nicht gesund, denkt Kommissar Hirsch, während er den morgendlichen Fleischkäse-Weck auf seinem Schreibtisch betrachtet. Essen beruhigt den Kommissar. Und das ist bei den Feierlichkeiten zum 250. Geburtstag der Pforzheimer Schmuck- und Uhrenindustrie auch bitter nötig. Nie waren er und sein Team so gefordert wie während des Jubiläums.

Und ewig lockt das Geld

Der Jäger – sein Chef in Karlsruhe – hatte schon im Vorfeld ein Theater veranstaltet, dass dem Kommissar ganz schwindlig davon geworden ist. Eine Besprechung jagte die nächste. Dreimal hatte Hirsch nach Karlsruhe gemusst. Die Fahrerei, die vielen Kollegen, stundenlang zuhören müssen, keiner macht das Fenster auf und als Verpflegung gibt es nur trockene Brezeln und dünnen Kaffee. Dem Kommissar stellen sich jetzt noch sämtliche Nackenhaare auf, wenn er daran denkt.
Hirsch ist klar, dass Gold und Schmuck und Glanz und Glamour auch Gesellen mit finsteren Absichten nach Pforzheim locken werden. Das Zauberwort heißt Prävention, da hatte der Jäger recht. Nur war das für Hirsch nichts Neues gewesen. Der Kommissar ist ein absoluter Profi. Man muss wissen, wie, wo und wann ein Täter zuschlägt, bevor der Täter überhaupt weiß, wann, wo und wie er zuschlägt – darum geht es.

Von Steinen und Fischen

Und deshalb: Aufmerksam sein, sich umhören und sämtliche Steine umdrehen – dies tun der Kommissar und seine drei Kollegen seit Wochen. Auch seine Frau Regina und Christiane, die Lebensgefährtin von Qualle, halten Augen und Ohren offen. Nur das Team ist einweiht. Alle fanden Hirschs Idee großartig, weil die Christiane Gott und die Welt kennt und Regina einen kriminalistischen Instinkt hat, der einen Inspektor Columbo vor Neid erblassen lassen würde und der fast an den ihres Ehemannes heranreicht. Der Kommissar ist auf jeden Fall zufriede, wie er das alles in so kurzer Zeit organisiert hat.
Kommissar Hirsch schaut auf die Uhr. Kurz nach elf. Laura Leonhard ist schon in der Stadtbibliothek. Denn dort zieht es nicht nur Bücherwürmer hin. Wo es warm ist und man sich unauffällig treffen und miteinander tuscheln kann, da sind auch Leute unterwegs, die Böses im Schilde führen. Und dann die vielen Krimis in den Regalen. Das inspiriert natürlich schon den einen oder anderen.
Denis Sturm sitzt vor dem Computer. Seine Aufgabe ist das Internet. Die ganz großen Fische tummeln sich dort... Denis Sturm ist konzentriert. Wie er auf den Bildschirm starrt, wirkt er wie aus Stein gemeißelt, denkt der Kommissar.
„Hat schon einer angebissen, Denis?“
Denis zuckt zusammen und nickt.
„Bin gerade im Darknet – sehr interessant!“, flüstert er.

Die interstellare Goldstadt-Jubiläums-Gedenkmünze

Hirsch breitet die Pforzheimer Zeitung auf seinem Schreibtisch aus. Medien-Recherche: Man muss informiert sein. Nur so kann man rechtzeitig reagieren. Als dem Kommissar im Lokalteil sein Intimfeind Cornelius Rauscher entgegen grinst, erhöht das seine innere Anspannung. Er erinnert sich an das schlechte Gefühl, das er heute Morgen beim Aufstehen hatte. Dass nämlich heute ein Verbrechen passieren würde. Und zwar ein richtig großes Ding!
Die interstellare Goldstadt-Jubiläums-Gedenkmünze, liest Hirsch. Was für eine irrsinnige Idee, denkt er. „Typisch Rauscher“, murmelt der Kommissar vor sich hin, „der hat sie doch nicht mehr alle!“ Die Goldstadt soll sich in eine riesige Münze verwandeln. Die gesamte Stadt wird in Gold gehüllt. So wie dieser Künst-ler das immer macht, aber viel größer. Die Häuser werden mit goldenem Stoff verhüllt und alle Pforzheime-rinnen und Pforzheimer stehen in Gold gekleidet auf den Straßen. Diese Goldmünze wird aus dem Welt-raum zu sehen sein. Beim Überflug der ISS werden dann Fotos gemacht. Es wird die erste Goldmünze der Menschheit sein, die man vom Weltraum aus sehen kann. Also die Goldstadt – aus dem All! Eine unglaub-liche PR für die Stadt. Pforzheim in der Weltpresse...

Hirsch hat so ein Gefühl

Das Telefon klingelt. Es ist Qualle. Seine Aufgabe sind die Kneipen. Sich umhören, mit den Leuten ins Gespräch kommen. An den Tresen dieser Welt hat schon so manches Verbrechen seinen Anfang genommen.
„Hat jemand Goldmünzen als gestohlen gemeldet?“
„Nein!“
„Da soll einer in der Innenstadt unterwegs sein und Goldmünzen verteilen“.
„Bin schon unterwegs“, ruft Hirsch in den Hörer.
Also doch – sein Instinkt trügt nicht. Heute wird ein ganz großes Ding passieren, denkt der Kommissar. Und das auch noch in der Mittagspause!

Eine unangenehme Überraschung

Hirsch hastet in die Fußgängerzone. Auf den Besuch der Bäckerei muss er vorerst verzichten. Obwohl sein Magen mächtig rumort. Aber die Arbeit geht vor!
Als der Kommissar vor sich eine große Menschentraube sieht, ahnt er Schlimmes. Völlig außer Atem bahnt er sich seinen Weg durch die Leute und steht plötzlich seinem Intimfeind Cornelius Rauscher gegenüber. Was für eine unangenehme Überraschung! Cornelius wirkt fahrig, er ist völlig übernächtigt und sieht ungepflegt aus.
„Was isch denn mit dir los?“, fragt ihn Hirsch.
Der scheint eine Weile zu brauchen, bis er Hirsch erkennt.
„Hannes! Kannsch du des glaube?“
„Was denn!?“
„Dass die mich abblitze lasse! Mit meiner Idee!!“
„Der Goldmünze?“
„Genau! Was für eine PR für diese Stadt!!“
Der Kommissar ist verwirrt.
„Meine Sabine isch doch in Amerika verheiratet. In Huschton, da lebt die mit dem Brian. Und dem Brian sein kloiner Bruder, der isch bei der NASA Aschtronaut. Und der schwirrt momentan mit der ISS um die Erde rum.“
Rauscher verdeutlicht dies, indem er dem Kommissar mit der Hand die ganze Zeit um den Kopf herum fährt.
„Jetzt hör aber mal uff“, faucht Hirsch.
Er schlägt nach Rauschers Hand, verfehlt sie aber.
„Und der würd ein Foto mache. Von der Münze – also die Goldstadt aus dem Weltraum. Ich hab alles organisiert.“
Dann verlässt Rauscher die Kraft und er fällt in die Arme des Kommissars, was dem gar nicht recht ist.
„Und jetzt...“, bemerkt er irritiert.
„Die von der Stadt wolle net. Des sei zu teuer. Und des würd au net zum Konzept vom Jubiläum passe. Kannsch du dir des vorstelle, Hannes!?“

Es ist nicht alles Gold, was glänzt

Kommissar Hirsch kann sich aus der Umklammerung mit seinem Intimfeind befreien. Wenn er ehrlich ist, tut ihm der Cornelius in dem Moment schon etwas leid.
„Und wo hasch die Münze her, die du an die Leut ver-teilsch? Sind die gestohle!?“
„Gestohle!? Warum soll I stehle? Ich hab doch a Schmuckfabrik.“
„Aber des koscht doch a Menge Geld, die ganze Münze.“
„Mensch, Hirsch! Desch isch Werbung für meine Idee. Wenn viele dafür sin in der Stadt, dann könne mir des vielleicht doch noch realisiere. Desch isch meine letzte Chance.“
Cornelius wedelt mit einer Münze vor Hirschs Gesicht herum.
„Willsch eine, Hannes? Sin aus Schoklad. Ich pack dir se sogar aus.“
Und so entfernt Rauscher die goldfarbene Plastikumhüllung und steckt dem verdutzten Kommissar die Schokoladenmünze in den Mund.
Die plötzliche Zuckerzufuhr und die Gewissheit, dass doch kein Verbrechen geschehen ist, lässt alle Anspannung von Hirsch fallen.
Mittagspause, denkt der Kommissar. Endlich!

Rätselfrage: Cornelius Rauscher will die Goldstadt verhüllen lassen und in eine Jubiläumsmünze verwandeln, die man vom Weltraum aus sehen kann. Er spielt auf einen Künstler bzw. ein Künstlerehepaar an, das durch spektakuläre Verhüllungsaktionen von Gebäuden und bekannten Bauwerken berühmt geworden ist. Wie heißen die beiden?

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