Junge SWP: Schlauer als Rädchen

Eine ganze Menge. Die Smart Meter, die ihr zu Hause bald bekommt, sehen nur etwas anders aus, zum Beispiel mit Digitalanzeige statt Zahlenrädchen. Viel interessanter sind die, die erst einmal dort eingebaut werden, wo viel Strom verbraucht wird: In eurer Schule, im Kindergarten oder in großen Fabriken – und später auch in normalen Wohnhäusern. Sie können nämlich funken, und zwar ganz genau, wann wie viel Strom verbraucht wurde.

Schlauer als Rädchen

Das soll dabei helfen, Strom zu sparen. Aber wie? Ein Smart Meter allein kann kaum mehr als eine Stoppuhr: Sie misst, wie schnell du bist – trainieren musst du schon selbst. Auch ein Smart Meter misst ebenfalls nur den Stromverbrauch – Strom sparen musst du ebenfalls selbst.

Doch zusammen mit einem Computerprogramm sagt dir das Smart Meter, wo das am besten geht: Verbrauchen Kühlschrank oder Waschmaschine zu viel? Könnt ihr besonders stromhungrige Geräte dann einschalten, wenn die Solaranlage gerade umsonst Strom liefert? Oder nachts, wenn ihr günstigen Nachtstrom bekommt?

Gleichmäßiger dank Smart Meter

Smart Meter können noch mehr: Normalerweise wird zu manchen Zeiten sehr viel Strom verbraucht, zu anderen sehr wenig. Wenn man das etwas ausgleichen kann, müssen die Stromleitungen nicht mehr so stark sein. Man braucht weniger Kraftwerke – und die müssen auch nicht mehr so oft ab- und wieder angeschaltet werden.

Dann sparen wir alle zusammen viel Strom, viel Geld – und helfen damit auch unserer Umwelt.