Neuer Eu-Beschluss zu Energiesparlampen - wir informieren!

Die Tage der Glühlampe sind gezählt! Zum 1. September 2009 wurden 100-Watt-Glühlampen nach EU-Beschluss aus den Verkaufsregalen genommen. Welche Fragen haben Sie zur neuen EU-Beleuchtungsverordnung? Die wichtigsten beantworten wir!

Abschaffung energieineffizienter Glühlampen

Mattglaslampen, Klarglaslampen, d.h. im Haushalt gebräuchliche Standardglühlampen mit E27-Sockel, sind seit dem Beschluss als 100-Watt-, 75-Watt-, 60-Watt- und 40-Watt-Glühlampen nicht mehr erhältlich. Auch Halogenglühlampen und ein Teil der LED- und Kompaktleuchtstofflampen dürfen nicht mehr verkauft werden, also die Lampen mit besonders niedriger Energieeffizienz! Auch Leuchtstofflampen ohne eingebautes Vorschaltgerät sowie Hochdruckentladungslampen und Hochdruck-Quecksilberdampflampen, die einen Sockel vom Typ E37, E40 oder PGZ12 haben, dürfen zukünftig nicht mehr benutzt werden. Bis April 2015 werden sie wegen ungünstiger Effizienz vom Markt genommen.

Warum wurde diese Verordnung eingeführt?

Weg mit den Stromfressern! Ziel ist es, nur solche Geräte auf den Markt zu lassen, die energieeffizient arbeiten. Diese Maßnahme bewirkt weniger Stromverbrauch, eine bessere Ausnutzung der Energieressourcen und letztendlich auch einen Kosten-Einsparungseffekt bei Ihnen, dem Verbraucher.

Sind Kompaktleuchtstofflampen gefährlich?

Kompaktleuchtstofflampen oder stabförmige Leuchtstofflampen enthalten eine geringe Menge Quecksilber, laut EU-Norm höchstens 5mg. Dies ist im Vergleich zu den früher üblichen Quecksilber-Thermometern mit 1000 mg Quecksilber relativ wenig. Dennoch sind beim Zerbrechen von Lampen Vorsichtsmaßnahmen angeraten: Bruchstücke vorsichtig mit einem Papier zusammenkehren, Handschuhe tragen, die Bruchstücke in einen verschließbaren Behälter packen und zur Sammelstelle bringen, das Zimmer gut lüften. Bitte beachten Sie: Kompaktleuchtstofflampen und stabförmige Leuchtstofflampen gehören, wenn sie ausgedient haben, nicht in den Hausmüll oder gar den Glascontainer!

Klimaschutz: Licht sparen!

Um die Klimaschutzziele zu erreichen, müssen alle Wirtschaftszweige in Deutschland, Industrie und Gewerbe, Verkehr und Haushalte Energie und damit CO2 einsparen. Die Beleuchtung hat einen Anteil von etwa 10 Prozent am gesamten Stromverbrauch der deutschen Haushalte, insgesamt 14 Terawattstunden oder 14 Milliarden Kilowattstunden. Eine bessere Energieeffizienz bringt also tatsächlich einen deutlichen Einspareffekt.

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