Die Welt von oben

Ein heute geborenes Kind hat gute Chancen, älter als 100 Jahre zu werden. Wie die Welt genau aussieht, in der es dann leben wird, wissen wir heute noch nicht. Aber wir tun, was wir können, um den kommenden Generationen unseren Teil der Welt in möglichst gutem Zustand zu hinterlassen.

Mehrwert für alle: Die Standortbilanz der SWP

  • Über 26 Mio. Euro investierten die SWP 2015 in den Bau und die Instandhaltung von Kraftwerken, Netzen und Infrastruktur.
  • Knapp 2.700 Beratungen wurden im ebz. durchgeführt.
  • Unser Heizkraftwerk versorgt ca. 20.000 Wohneinheiten mit ökologischer Fernwärme, wodurch auch CO2 eingespart wird.
  • Insgesamt sind über 1.084 Menschen in der Region direkt oder indirekt durch die Tätigkeit der SWP beschäftigt.*
  • Mit knapp 200.000 Euro wurden Sozial-, Sport-, Bildungs- und Kulturprojekte unterstützt.

Nachhaltigkeit ist kein Zustand, sondern ein Prozess – Ein aktueller Querschnitt des SWP Engagements

Baum-Querschnitt

Bitte wenden

Kennen Sie das Gegenteil von „Innovation“? Das gibt es wirklich. Bei der „Exnovation“ werden Technologien aufgegeben, weil sie nicht mehr zeitgemäß oder nicht mehr gewollt sind. Paradebeispiel: fossile Energieträger. Sie sind endlich, schmutzig, emittieren Schadstoffe und Treiber der Klimakatastrophe. Erneuerbare, saubere Energien sollen sie ersetzen, die Energie-wende ist in vollem Gang. Im SWP Versorgungsgebiet haben wir sie schon geschafft: Seit Ende 2014 beliefern wir Privathaushalte ausschließlich mit Ökostrom aus Sonnen-, Wind- und Wasserkraft.

H2O-Power

Das SWP Flusskraftwerk Auerbrücke erzeugt Strom alleine mit der Wasserkraft der Enz und der Nagold. Regenerativ und klimafreundlich. Das Grundprinzip von Laufwasserkraftwerken stammt noch aus dem 19. Jahrhundert, dank modernster Technik und digitaler Steuerung arbeiten sie heute auch hoch effizient. Insgesamt 2,7 Millionen Euro investierten die SWP 2015/16 in die Erneuerung der Anlage. Inklusive einer Fischtreppe, die unseren schuppigen Freunden nun auf die Sprünge hilft, wenn sie flussauf- oder -abwärts ziehen. Mit dem Ertrag von 3,3 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr, können 1.000 Haushalte versorgt werden.

Gute Nachbarschaft wärmt

Am Ortsrand von Hohenwart steht ein unauffälliger Bau, in dem ein umweltschonendes Biomasse-Heizwerk „Nahwärme“ für die Umgebung erzeugt. Viele öffentliche Gebäude und Privathaushalte in Hohenwart betreiben keine eigene Heizanlage mehr, die Wärme wird zentral in einer hoch modernen, leistungsstarken Anlage produziert. Im Vergleich zu Heizungen in jedem Haus ist der CO2-Ausstoß deutlich niedriger. Integriert ist ein Blockheizkraftwerk, das zusätzlich Strom liefert. Pufferspeicher mit 30.000 Liter Wasser Volumen ergänzen das intelligente System.

Ein weiterer Vorteil: Beim Netzbau wurden Leerrohre für die neue LWL-Technologie gleich mit verlegt. Die Hohenwarter können sich also einfach und kosten-günstig an das superschnelle Internet der Zukunft anschließen lassen.

Reinstes Wasser aus der Region

Das neueste SWP Nachhaltigkeitsprojekt ist die Ultra-filtrationsanlage im Wasserwerk Friedrichsberg. Sie filtert kleinste Partikel, Salze, Viren und Bakterien aus dem Enzwasser und verwandelt es so in Trinkwasser höchster Qualität. Gleichzeitig wird es enthärtet, was Teegenießer ebenso freuen wird wie Besitzer von Kaffee- oder Waschmaschinen. Am 22.03.2017, dem Internationalen Tag des Wassers, wurde der Grund-stein für die Anlage gelegt. Die SWP investieren ca. 6 Millionen Euro, der Bund schießt 1,1 Millionen Euro zu. Künftig steigt damit der Anteil an Wasser aus der Region, was uns unabhängiger vom Bodensee-Trinkwasser macht.

Modell Ultrafiltrationsanlage

Modell der Ultrafiltrationsanlage am Wasserwerk Friedrichsberg

Wer hat's erfunden?

„Nachhaltigkeit“ ist in aller Munde – und damit so dehnbar wie Kaugummi. Was ist denn nun wirklich nachhaltiges Handeln? Dafür sollten wir kurz mal 300 Jahre zurückblicken.

Was heute die Rodung der Regenwälder ist, hat Oberberghauptmann Hans Carl von Carlowitz damals in Sachsen erlebt: Ganze Wälder wurden abgeholzt, weil man Holz für den Erzabbau brauchte. Alle hatten nur ihre kurzfristigen Interessen im Blick, doch Carlowitz sah weiter und mahnte eine „nachhaltende“ Waldnutzung an. Man sollte immer nur so viele Bäume fällen, wie nachwachsen können, um den Gesamtbestand nicht zu gefährden.

Wer nachhaltig handeln will, darf also nicht auf kurze Sicht fahren. Damit auch künftige Generationen ihre Bedürfnisse erfüllen können, muss man heute achtsam mit der Welt umgehen. Bei Eingriffen in die Natur und im Umgang mit Ressourcen muss man Verschwendung vermeiden und für Regeneration sorgen.

SWP Stadtwerke Pforzheim GmbH & Co. KG, Sandweg 22, 75179 Pforzheim | Handelsregister Mannheim, HRA 50 36 09 | USt Id.Nr.: DE 214129630
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