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Created with Sketch. Störungsmeldung

Bei einer Störung im Bereich Strom, Erdgas, Trinkwasser, Fernwärme oder Straßenbeleuchtung erreichen Sie die Stadtwerke Pforzheim jederzeit unter den folgenden Telefonnummern.

 

0800 797 39 38 37

  • 24 Stunden erreichbar
  • Kostenlos aus dem deutschen Festnetz

 

Defekte Straßenbeleuchtungen können Sie problemlos unter folgendem Link melden: www.stoerung24.de

Was tun bei Gasgeruch? Klicken Sie hier!

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Sie erreichen uns telefonisch über unsere Service-Hotline

 

(07231) 3971-3971

  • montags bis donnerstags von 08:00 bis 17:00 Uhr, freitags von 08:00 bis 15:00 Uhr
  • Kosten gemäß Ihrem Telefonanbieter

Aus Gründen des Infektionsschutzes bleibt das SWP-Kundencentrum in der Werderstraße 38 ab sofort bis auf Weiteres geschlossen. Sie erreichen uns telefonisch über unsere Service-Hotline unter (07231) 3971-3971 oder per mail unter serviceline@stadtwerke-pforzheim.de.

EEG-Anlagen - Ablauf der Förderung

Mit dem im Jahr 2000 in Kraft getretenen Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist eine beispiellose Erfolgsgeschichte beim Ausbau der Erneuerbaren Energien verbunden. Das EEG sieht grundsätzlich einen gesetzlichen Zahlungsanspruch für die Dauer von 20 Kalenderjahren zzgl. des Inbetriebnahmejahres vor.

Zum 31.12.2020 läuft für die ersten EEG-Anlagen die gesetzliche Förderung aus. Dies betrifft vor allem Anlagen, die vor dem 01.01.2001 in Betrieb genommen wurden, Ausnahmen bilden hier die Wasserkraftanlagen. Für uns als Netzbetreiber endet somit auch die gesetzliche Verpflichtung, den erzeugten und eingespeisten Strom zu vergüten.

Was bedeutet das für Sie als Anlagenbetreiber?
Es wurden bisher fünf Regelungsvarianten im Kabinettsentwurf des neues EEG-Gesetzes („EEG 2021“) vorgestellt. Diese wurden noch nicht endgültig entschieden, wir möchten Sie aber dennoch heute schon über die Entwicklung informieren, damit Sie als Anlagenbetreiber mit der Planung über die Weiternutzung Ihrer EEG-Anlage beginnen können.

Ab dem 1. Januar 2021 sollen diese fünf Varianten zur Auswahl stehen:

Vollstromeinspeisung

Hierbei wird der Strom, der durch Ihre Anlage erzeugt wird, vollständig in das Stromnetz eingespeist. Diese Möglichkeit gilt nur für EEG-Anlagen bis 100KW bis zum 31.12.2027.

 

Der Kabinettsentwurf zeigt, dass auch weiterhin eine direkte Einspeisung des Stroms aus den geförderten EEG-Anlagen in das öffentliche Netz möglich bleiben soll. Die Einspeisevergütung wird sich nach den veröffentlichten Marktpreisen abzüglich einer Aufwandspauschale richten.

Nicht geförderte "Sonstige Direktvermarktung"

Sie können den eingespeisten Strom auch direkt an einen Stromhändler verkaufen – dies wird im Entwurf „Sonstige Direktvermarktung“ genannt. 


Die Energie wird nach dem Kauf in den Bilanzkreis des Händlers eingespeist. Wichtig hierbei: Für die Wechselprozesse sind Fristen einzuhalten - mindestens einen Monat vorher muss der Wechsel zur Direktvermarktung angemeldet werden. Da die Energie in die Direktvermarktung immer nur zum Monatsanfang aufgenommen werden kann, lohnt es sich den Wechsel schon zwei Monate vorher anzumelden (wenn man den Wechselprozess beispielsweise Ende November anmeldet, kann dieser erst im Januar aufgenommen werden).

 

Bitte beachten: Bei einem Umbau Ihrer Anlage muss eine Strommessung mittels Standard-Zähler gegen eine kommunikationsfähige Messeinrichtung ausgetauscht werden. Diese muss in der Lage sein, 15-Minuten-Werte zu übermitteln. Zählerumbauten werden nicht durch uns durchgeführt, sondern durch einen Elektriker. Der Erstkontakt und die Beauftragung eines Elektrikers muss von Ihnen selbst erfolgen. Beachten Sie bei der Auswahl des Elektrikers unser Installateurverzeichnis. Der Elektriker wird nach der Beauftragung dann mit uns in Kontakt treten und den Umbau mit uns abwickeln.

Umbau auf Überschussstromeinspeisung

Sollte Ihre Anlage mehr Strom produzieren, als Sie benötigen, wäre der Umbau auf Überschusseinspeisung für Sie interessant: Hierbei verwenden Sie oder Dritte den Strom vor Ort selbst und alles, was nicht benötigt wird, wird in das öffentliche Netz als Überschussstrom eingespeist.

 

Auf den Selbstverbrauch ist anteilig die EEG-Umlage zu entrichten.

 

Der Energieanteil, der nicht von Ihnen selbstverbraucht wird und in das Netz zurückgespeist wird, muss an einen Stromhändler verkauft werden. Die Energie wird nach dem Kauf in den Bilanzkreis des Händlers eingespeist. Wichtig hierbei: Für die Wechselprozesse sind Fristen einzuhalten - mindestens einen Monat vorher muss der Wechsel zur Direktvermarktung angemeldet werden. Da die Energie in die Direktvermarktung immer nur zum Monatsanfang aufgenommen werden kann, lohnt es sich den Wechsel schon zwei Monate vorher anzumelden (wenn man den Wechselprozess beispielsweise Ende November anmeldet, kann dieser erst im Januar aufgenommen werden).
Wichtig hierbei: Es dürfen keine Energiemengen ins Netz gespeist werden, die keinem Bilanzkreis zugeordnet sind. Sollte dies doch geschehen, werden Pönalen fällig. Nehmen Sie daher rechtzeitig Kontakt mit dem Händler auf!

 

Bitte beachten: Bei einem Umbau Ihrer Anlage muss eine Strommessung mittels Standard-Zähler gegen eine kommunikationsfähige Messeinrichtung ausgetauscht werden. Diese muss in der Lage sein, 15-Minuten-Werte zu übermitteln. Zählerumbauten werden nicht durch uns durchgeführt, sondern durch einen Elektriker. Der Erstkontakt und die Beauftragung eines Elektrikers muss von Ihnen selbst erfolgen. Beachten Sie bei der Auswahl des Elektrikers unser Installateurverzeichnis. Der Elektriker wird nach der Beauftragung dann mit uns in Kontakt treten und den Umbau mit uns abwickeln.

Umbau auf vollständigen Eigenverbrauch

Hierbei muss die Anlage mit einer technischen Einrichtung ausgestattet werden, die verhindert, dass der Strom ins öffentlich Netz eingespeist wird. Sie können den produzierten Strom nur selbst nutzen.

 

Bitte beachten: Bei einem Umbau Ihrer Anlage muss eine Strommessung mittels Standard-Zähler gegen eine kommunikationsfähige Messeinrichtung ausgetauscht werden. Diese muss in der Lage sein, 15-Minuten-Werte zu übermitteln. Zählerumbauten werden nicht durch uns durchgeführt, sondern durch einen Elektriker. Der Erstkontakt und die Beauftragung eines Elektrikers muss von Ihnen selbst erfolgen. Beachten Sie bei der Auswahl des Elektrikers unser Installateurverzeichnis. Der Elektriker wird nach der Beauftragung dann mit uns in Kontakt treten und den Umbau mit uns abwickeln.

 

Bitte beachten Sie, dass bei einem Umbau von Vollstrom- auf Überschusseinspeisung EEG-Umlage auf den selbstverbrauchten Strom bezahlt werden muss.
 

Stilllegung

Sie können sich auch dafür entscheiden, Ihre Anlage still zu legen. Hierzu müssen Sie die Stilllegung im Marktstammdatenregister registriert und uns als Netzbetreiber gemeldet werden.

Diese Stilllegung muss im Vorfeld erfolgen.

Ihre Meldepflicht müssen Sie über das Webportal des Marktstammdatenregisters erfüllen.

Dokumente zur EEG-Anlage

Weitere wichtige Unterlagen finden Sie in unserem Netzbereich.

Sie haben Fragen? Wir beraten Sie gern!

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(07231) 3971 - 4212

Einspeiser-netz@stadtwerke-pforzheim.de