Sicherheit steht an erster Stelle: ​SWP​ investieren massiv in Strom-Infrastruktur

Die Versorgungssicherheit im Stromnetz muss höchste Priorität haben.

Es ist eine Situation, die nicht nur für Stromversorger, sondern für jede Bürgerin und jeden Bürger einem Horrorszenario gleicht: Tagelang fällt der Strom aus – und das im Winter, bei Minusgraden, Schnee und Eis. In Berlin ist dieses Szenario aktuell traurige Realität: Die Behörden gehen von einem Anschlag auf das Stromnetz aus, in dessen Folge zehntausende Haushalte ohne Stromversorgung sind. Die Reparatur wird voraussichtlich mehrere Tage in Anspruch nehmen. 

Im Lichte dieser aktuellen Entwicklungen rückt einmal mehr die Stromversorgung direkt vor der Haustür in den Vordergrund: Die Energie-Experten der Stadtwerke Pforzheim sind sich bewusst, wie wichtig es ist, bestmögliche Versorgungssicherheit zu garantieren. 

Bereits seit Jahren investieren die ​SWP​ hohe Millionenbeträge in den Ausbau und die Stabilisierung des Pforzheimer Stromnetzes. Denn es sind nicht nur technische Defekte oder gar mutwillige Zerstörung, die die Netzstabilität gefährden. Es sind auch Herausforderungen im Zuge des Photovoltaik-Ausbaus oder der immer größer werdende Wunsch nach Wallboxen, die eine Ertüchtigung des Stromnetzes erfordern. 

„Unsere Strategie ist hier schon seit Jahren eindeutig: Wir benötigen einen massiven Ausbau des Netzes und die Installation sogenannter Redundanzen, also Doppelstrukturen, wo immer diese für die Netzstabilität notwendig sind“, erklärt ​SWP​-Geschäftsführer Dr. Aik Wirsbinna. Die entsprechenden Arbeiten seien aufwändig und teuer – aber alternativlos, wenn man bestmögliche Vorsorge treffen wolle, um im Fall der Fälle die Auswirkungen für die Bevölkerung so gering wie möglich zu halten. Mit Erfolg: Liegt die durchschnittliche Stromausfall-Zeit in Deutschland bei einem Jahreswert zwischen zwölf bis 15 Minuten, wird diese Zahl bei den ​SWP​ halbiert.

„Die aktuellen Ereignisse in Berlin machen zudem deutlich, wie wichtig eine stabile Stromversorgung und ein entsprechendes Störungsmanagement sind. Denn auch wenn es hundertprozentige Sicherheit niemals geben wird: Kritische Infrastruktur bekommt immer mehr Bedeutung“, so Dr. Wirsbinna. Es gelte daher, die Anstrengungen in diesem Bereich beizubehalten und weiter zu intensivieren. 

Beispiele hierfür sind unter anderem die aktuellen Maßnahmen der ​SWP​ im Rennfeld und in der Emilienstraße: So wurde im Umspannwerk Rennfeld in den vergangenen Monaten ein 60 Tonnen schwerer neuer Trafo installiert, der die Versorgungssicherheit weiter Teile der Pforzheimer Innenstadt absichert. Zudem wird aktuell die Schaltstation Emilienstraße runderneuert, um auch hier auf dem neuesten Stand der Technik zu sein.

Wie wichtig die Projekte sind, zeigt dabei auch ein Blick auf die Zahlen: Rund 1,3 Millionen Euro hat der Einbau des neuen Trafos im Rennfeld gekostet – in der Emilienstraße schlagen überdies nochmals mehrere Hunderttausend Euro zu Buche. Auch die entsprechende Sicherheitstechnik in den Anlagen hat höchsten Stellenwert.

Gut investiertes Geld: Denn hier wie dort sind mit den Neuerungen handfeste Verbesserungen erreicht worden: Der neue Trafo im Rennfeld kann beispielsweise Spannungsunterschiede im Netz selbst regulieren, was mit Blick auf die Volatilität im Stromnetz im Zuge von immer mehr Photovoltaik-Strom essenziell sein wird. Und die neue Anlage in der Emilienstraße ist nun komplett fernschaltbar, wodurch Störungen schneller behoben werden können, da nicht mehr unbedingt ein Techniker vor Ort kommen muss, um die Anlage zu bedienen.

Ihre ​SWP​ – Weil wir hier leben!

Bleiben Sie auf dem Laufenden und folgen uns auf Facebook & Instagram!
Bei Fragen oder Anregungen wenden Sie sich gerne an unser Presseteam unter: presse[at]stadtwerke-pforzheim.de

zurück zur Übersicht